Montag, 31. märz 2008
Spät essen macht dick? Gekochtes Gemüse ist ungesünder als rohes?
Mit den größten Irrtümern in der Ernährung räumt jetzt ein Artikel auf Welt-Online auf.

Folgende Ernährungstipps sind laut Info der Website falsch:

Dünne Menschen leben gesünder als dicke
Fast Food macht krank
Bio-Kost ist gesünder
Alkohol in Maßen ist gesund
Fleisch braucht der Mensch
Schlanker ohne Frühstück
Kartoffeln machen dick
Traubenzucker hält fit
Margarine ist besser als Butter
Kochen zerstört Nährstoffe
Gesunde Ernährung ist schwierig

Interessante Thesen, oder? Ich stimme allen zu.
Ok, beim Thema Fast Food muss ich schon sagen, dass die meisten Fast Food Angebote bzw. Fertiggerichte entweder Unmengen an Fett oder Geschmackstoffen in sich haben, weil sie sonst einfach nicht schmecken würden. Wenn man aber auch Tiefkühlgemüse als Fast Food bezeichnet, stimmt die These, da dieses ja oft noch reichlich Vitamine enthält. Es ist auch mal notwendig, dass die Bevölkerung mit diesen unötigen Verboten und Geboten hinsichtlich der Ernährung verschont wird. Manchmal weiß man ja schon gar nicht mehr, was jetzt eigentlich gesund sein soll und was nicht. Die Bandbreite an Ratschlägen und Tipps und v.a. die oft gegensätzlichen Meinungen der Experten verwirren einen oftmals nur. Dabei sollte doch jeder auf seinen Körper hören, ich denke, das ist immer noch der beste Weg - vorrausgesetzt man isst nicht schon völlig denaturiert...

Lieber mal Sushi als Fast Food essen, das ist nicht fettig und durch die Algen und den Fisch einigermaßen gesund!

Bildquelle: www.piqs.de / yohe!: mame sushi
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Allgemein
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Donnerstag, 27. märz 2008
Was machen Promis, um sich gesund und schlank zu fühlen? Habe eine interessante Seite gefunden, auf der einige über die Ernährungsform der Trennkost sprechen. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele doch Trennkost machen (z.B. auch Christina Aguilera - wusste ich nicht) oder sich zumindest dafür interessieren. Meistens wird die Einfachheit und  Variabilität der Ernährungsart  gelobt sowie auch der gesundheitliche Erfolg. Wichtig ist, dass man eine Ernährungsform nicht ausschließlich wegen des Abnehmens wählt. Man muss sich wohl fühlen, satt werden und sich nicht unter Druck setzen. Essen soll schließlich Spaß machen!
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Allgemein
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Montag, 24. märz 2008
Augen auf beim Waldspaziergang: Jetzt ist wieder Bärlauch-Zeit!grau.jpg
Die grünen gesunden Blätter findet man momentan überall - besonders in Mischwäldern oder am Wegesrand, wo die Sonne gut hin kommt. Bärlauch fördert die Verdauung und hat viel Vitamin C.
Für alle, die dieses leckere, knoblauchartige Kraut mögen, habe ich dank meiner Mutter ein tolles neues Rezept. Bärlauch-Graupen Risotto.

Graupen kann man in jedem Supermarkt kaufen. Sie sind leider etwas in Vergessenheit geraten oder meist nur in Suppen oder Eintöpfen zu finden. Dabei schmecken sie so gut! Einfach mal ausprobieren:
Die Graupen werden über Nacht eingeweicht und dann nach Vorschrift gekocht. In der Pfanne rote Zwiebeln in genügend Butter anbraten, eine gute Menge geschnittenen Bärlauch dazu und diesen ganz kurz andünsten. Die Graupen dazu geben, Deckel drauf. Der Bärlauch soll mit seinem Duft möglichst alle Graupen umhüllen. Das Ganze dann ab und zu umrühren und anbraten. Salz, Pfeffer und etwas Curry dazugeben. Wenn man es intensiv möchte zum Schluß noch etwas frisch geschnittenen Bärlauch drüber geben. Das ist ein einfaches, aber so leckeres Gericht. Graupen sind zwar kein Vollkorngetreide, da sie geschliffene Gerstenkörner sind, aber geschmacklich viel voller und ursprünglicher als z.B. Reis - zumindest als weißer Reis. Ich kann sie nur empfehlen, sie einmal so zuzubereiten und nicht immer nur als Suppeneinlage! Der etwas erdigere Geschmack des Korns passt ideal mit der süßen roten Zwiebel zusammen, der Bärlauch und das Curry runden das Ganze noch ab. Und wie (fast) immer: Ist in zehn Minuten fertig und kann sofort auf den Tisch!
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Trennkost - Rezepte
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Donnerstag, 20. märz 2008

schokolade-web.jpgDunkle Schokolade - viele mögen sie nicht so gern, da sie Milchschokolade gewöhnt sind und erst einmal vom herben Geschmack abgeschreckt sind. Und ja: Sie ist wirklich herber und nicht so sahnig wie "normale" Schokolade.

Aber wenn man sich vor Augen hält, dass die dunkle Version um so vieles gesünder ist, solllte man vielleicht ab und an statt der Milchigen die Dunkle nehmen.

Dunkle Schokolade weitet die Gefäße, was für uns positiv ist. Grund dafür sind die gesunden Flavonoide, die nur in der dunklen Schokolade stecken. Diese Flavonoide wirken in unserem Körper antioxidativ und wirken dem Alterungsprozess entgegen. Auch in Rotwein, grünem Tee oder Gemüse und Obst sind diese Wunderstoffe enthalten. Aber gerade in Schokolade, das ist doch genial. Verengte Gefäße erhöhen im Gegensatz dazu das Risiko von Herzanfällen, Schlaganfällen und einem schlechten Kreislauf. Noch ein Pluspunkt: In der sogenannten "Herrenschokolade" steckt weniger Zucker als in Milchschokolade,

Tatsache ist: Es kommt auch hier auf die Menge und Qualität an. Es gibt wiklich gruselig schmeckende Bitterschokoladen und welche, die richtig süchtig machen. Einen Bitterschokoladen-Test kann man hier abrufen. Na dann: Viel Spaß beim Testen!

Bildquelle: www.piqs.de / connor212 "süßes zum schmausen". Some rights reserved.

von Sabine Segerer veröffentlicht in: Süß und gesund
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Donnerstag, 20. märz 2008

Im Moment ist ja die Ernährungsmethode von Dr. Detlef Pape in aller Munde. Er hat mit seinen mittlerweile vier Bestsellerbüchern die Menschen unter dem verlockenden Slogan "Schlank im Schlaf" aufgerüttelt und ruft in seinen Werken zu bewußterem Essen und Biorhytmus-Beobachtung auf. Was ist die Basis des Ganzen? Trennkost. Trennkost plus Einhalten bestimmter Regeln. 
Wer was wie ausübt - sei es unter dem Motto von Schlank im Schlaf, Trennkost, Kreta Diät oder einfach, weil er sich von Natur aus "getrennt" ernährt (viele machen das ohne dass es ihnen bewußt ist) - schön, wenn derjenige erfolgreich ist und sich gesund fühlt.
Ich kann nur den Tipp geben: Man muss sich wohl fühlen. Dass es ein Patentrezept in der Ernährung gibt, glaube ich nicht. Dennoch sind natürlich Fakten immer noch Fakten. Und die sind nicht uninteressant!

Wer sich zu diesem Thema schlau machen und auch theoretische Hintergründe und Regeln erfahren möchte schaut am Besten auf schlankschlafen.de. Hier findet man ausführliche Berichte zum Thema Trennkost bzw. Insulin-Trennkost nach Pape, für Weiteres rund um das Thema Gesundheit bei pimp yourself. Für das Praktische kann man sich ja auf meiner Seite bestens Anregungen holen :-)

von Sabine Segerer veröffentlicht in: Allgemein
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Mittwoch, 19. märz 2008
Eine Untersuchung amerikanischer Wissenschaftler hat heraus gefunden, dass die Atkins Diät, bei der Kohlenhydrate strikt vermieden werden sollen, zu einer Schädigung der Blutgefäße nach bereits sechs Wochen führen kann. Wieder einmal zeigt sich, dass der Körper mit Radikalkuren nur geschädigt wird. 

"Deutsche Ernährungsexperten lehnen kohlenhydratarme Ernährungsformen wie Atkins und Low Carb schon lange ab. Im aktuellen Diätenvergleich des Magazins Ökotest fiel Die neue Atkins-Diät von Robert C. Atkins (Goldmann Verlag) komplett durch. " - so der Bericht.

Moderate Low-Carb Varianten wie die sogenannte Glyx-Diät sollen aber unbedenklich sein und wurden aufgrund der vielen Obst- und Gemüseanteile sogar sehr positv von Ökotest bewertet.
Ich denke, Einseitigkeit in der Ernährung ist nicht nur langweilig sondern definitiv immer gesunheitsschädigend, egal welche Variante (nur Eiweiße oder nur Kohlenhydrate etc.) man nimmt.
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Allgemein
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Montag, 17. märz 2008
undefinedEin wirkliches Sonntagessen ist dieses Rezept. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!
Zubereitungszeit: 10 Minuten - höchstens!

Ein Brathähnchen kaufen (am besten Bio) und waschen. Mit Öl einreiben - ich habe wieder mein mit Bärlauch angesetztes Olivenöl genommen, da hat man den leichten Knoblauchgeschmack sozusagen schon am Fleisch dran- alles andere geht aber auch.  Dann das Hühnchen richtig kräftig würzen: Viel Salz, Pfeffer, rotes Paprikapulver, alles schön auf das Hähnchen reiben, so dass eine schöne Kruste entstehen kann. Es gibt im Übrigen auch fertiges Brathähnchengewürz zu kaufen, warum nicht? Zwischen die Beine Rosmarinzweige klemmen. Um das Hühnchen Gemüse anrichten. Einfach roh dazugeben! Alles, was man gerade so hat: Stangensellerie, Paprika, Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch, Frühlingszwiebeln - im Endeffekt passt alles! Das Gemüse auch leicht salzen, pfeffern, Lorbeerblätter und wenn möglich noch Thymian zwischen das Gemüse mischen. Mit einer Tasse Wasser aufgießen und ab in den Ofen.  Das Hähnchen immer mal wieder mit dem sich entwickelnden Saft begießen - sonst einfach alles nur gut durchbraten lassen. 
Das Fleisch ist fertig, wenn an der Stelle zwischen Bein und Körper klarer Saft austritt.
Es schmeckt absolut genial, ist ein einfachesTrennkost-Rezept mit Fleisch und im Nu fertig!

von Sabine Segerer veröffentlicht in: Trennkost - Rezepte
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Sonntag, 16. märz 2008
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Ich liebe meinen Gemüsemarkt nebenan. Da bekommt man frische, saisonale Lebensmittel zu super Preisen. Auch diesmal gab es wieder ein echtes Schnäppchen: Eine Kiste erntefrischen Feldsalat.
Also war klar: Ein leckeres Salatrezept muss her!
Einen sättigenden und erfrischenden Salat mit Lachs, Krabben und Orangenstückchen habe ich daraus gezaubert.
Der geht so:

Salat waschen, abtropfen lassen. Den Lachs von beiden Seiten salzen und pfeffern und in der Pfanne von beiden Seiten anbraten. Zum Schluss die Krabben dazu geben und ein paar Minuten mitbraten. Wann man möchte, kann man auch die Cocktailtomaten schon ein die Pfanne geben - nochmal Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence dazu. Den Salat anmachen. Dressing je nach Geschmack: ich habe ein Olivenöl mit Bärlauch angesetzt und dieses mit Balsamico gemischt - köstlich. Fisch warm über den Feldsalat geben, frische Kräuter wie Kresse, Thymian und Basilikum drüber streuen, die Orangenstückchen verteilen und gleich essen. Geht schnell, schmeckt gut und ist auch noch gesund - perfekt für den kommenden (hoffentlich heißen) Sommer!


von Sabine Segerer veröffentlicht in: Trennkost - Rezepte
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Freitag, 14. märz 2008
Heute stelle ich mal etwas gesundes flüssiges vor: Den Aroniasaft.
Aronia wird auch "schwarze Apfelbeere" genannt und gehört zur Familie des Kernobstgewächses in der Familie der Rosengewächse. Sie sehen ein bisschen aus wie Holunderbeeren, schmecken aber ähnlich wie Heidelbeeren.

Interessant ist die antioxidative Wirkung dieser kleinen Beeren: Aroniabeeren enthalten neben Vitamin C und anderen Vitaminen einen hohen Gehalt an Flavonoiden und darunter besonders Anthocyanidine. Diese sind starke Antioxidantien, die freie Radikale (das sind die Dinger, die uns durch Rauchen, Sonne, Umweltgifte etc. schneller altern lassen) entschärfen und somit auch krebsvorbeugend wirken.
Auf Walther´s Saftblog gibt es diesen Saft  zu bestellen (und natürlich viele andere Säfte sowie Informationen rund um das "flüssige Obst"), er ist aber auch in Apotheken zu finden. Außerdem gibt es Gelees oder Konfitüren aus den kleinen schwarzen Beeren.
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Obst
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Donnerstag, 13. märz 2008
kohlrabisuppe.jpgUm auch ein einfaches und schnelles Rezept zum Kohlrabi einzustellen, hier eine leckere sahnige Suppe - ideal um sich beim eher noch durchwachsenen Frühlingswetter richtig aufzuwärmen.
Für die Suppe den Kohlrabi schälen, in kleine Stiftel schneiden und in einem Topf in Butter andünsten. Die Blättchen des Gemüses für später aufheben.
Nach ein paar Minuten Gemüsebrühe dazu schütten und das Ganze etwa 5 Minuten köcheln lassen. Der Kohlrabi gibt sein Aroma an die Brühe ab und wird durchs kochen herrlich süß. Dann einen Schuss Prosecco dazu geben, rühren, Hitze reduzieren. Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat, evtl. ein bisschen Petersilie oder Dill - aber nicht zu viel, da sonst der Kohlrabigeschmack schnell untergeht.  Wer möchte kann noch eine Mini-Prise Zucker unterrührern und einen Spritzer Zitrone. Die Blättchen vom Kohlrabi zum Schluss geschnitten auf die Suppe geben. Und fertig ist die Kohlrabi-Sahnesuppe. Man kann sie natürlich auch binden, wer das lieber mag. Ich finde sie aber so bestens. Besonders gut dazu schmeckt frisches Weißbrot und ein Gläschen Prosecco oder Weißwein! Bon appetit!
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Trennkost - Rezepte
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Profil

  • : Sabine Segerer
  • naked-food
  • : weiblich
  • : 1977 in Rosenheim geboren, lebt und arbeitet in München. Wer sagt, dass man Kochbücher nicht wie Romane lesen kann, der lügt. Außerdem liebe ich Ernährungsbücher aller Art und kann stundenlang über Gesundheitstipps reden.

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