Samstag, 16. februar 2008
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Quelle: www.piqs.de /heliki: "erntefrisch"
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Schon im Altertum wurde Fenchel überall gegessen: China, Indien, Arabien, Griechenland. Nach Deutschland kam er durch die Benektinerinnen und wurde somit ein beliebter Dauergast in Klostergärten.
Vor allem bei Krankheiten wie Erkältungen mit Schnupften und Husten wurde er gerne eingesetzt.

Fenchel strotzt nur so vor Carotin und hat zweimal soviel Vitamin C wie Orangen sowie B-Vitamine, Kalium, Kalzium, Phosphor und einen enorm hohen Eisengehalt, den höchsten unter allen Gemüsen. Für die Gesunderhaltung oder Gesundung der Schleimhäute und Atmungsorgane sorgen bestimmte ätherische Öle: das Anethol und Fenchon. Sie sorgen auch für Beruhigung bei nervösem Magen und regen Leber und Nierentätigkeit an. Fenchel erleichtert bei Erkältungen auch heute noch das Atmen und durch seinen hohen Vitamin C-Gehalt sorgt er in der Winterzeit  für schnelle Gesundung. Man sollte ihn roh und dünn geraspelt unter die im Winter relativ nährstoffarmen Salate (außer Endivie) mischen. Damit sich das Vitamin A richtig entfalten kann, immer mit etwas Fett zubereiten.
Besonders lecker ist  gekochter bzw. gebackener Fenchel mit Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch, z.B. als Gratin oder Auflauf mit etwas Käse überbacken. Sehr empfehlenswert!

von Sabine Segerer veröffentlicht in: Gemüse
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  • : 1977 in Rosenheim geboren, lebt und arbeitet in München. Wer sagt, dass man Kochbücher nicht wie Romane lesen kann, der lügt. Außerdem liebe ich Ernährungsbücher aller Art und kann stundenlang über Gesundheitstipps reden.

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