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7. September 2009 1 07 /09 /September /2009 21:28
Igittigitt, dass Formfleisch was Widerliches ist, wusste ich ja schon immer. Aber was genau? Wer fragt da schon beim Italiener seines Vertrauens nach, wenn dieser für die Calzone Schinken aus Formfleisch verwendet.
 
Ich bring mal Licht ins Dunkel der Nahrungsmittel-Fakes:

Formfleisch:
Tatsächlich ist es das, was es heißt: Zerkleinertes Fleisch aus Fleischstücken oder -resten, die anschließend gepresst und zu einem Schinkenimitat geformt werden. Oftmals versetzt mit Stärke, Aroma und Glutamat (Geschmacksverstärker).

Surimi:
Surimi ist nichts anderes als ein gepresster Stab aus ebenfalls zerkleinertem Fischmuskeleiweiß. Meist von nicht anders zu verwertenden Fischen. Das nette Orange kommt durch Farbstoffe zustande und soll uns an frisches Krebsfleisch erinnern.

"Käse":
Steht Pflanzenfett oder Milcheiweiß auf der Verpackung ist es kein echter Käse, das Produkt wurde zustätzlich mit diesen Fetten gestreckt. Auch die Schmelzkäse dieser Welt sind, wer es noch nicht weiß, kein echter Käse. Sie enthalten meist die Phosphate E 340, E 450-452.

Eis:
Schummel-Eis Nummer eins: Vanille-Eis, denn darin wird oft künstlicher Vanillegeschmack verwendet, der synthetisch hergestellt wird, beispielsweise aus Reis. Wird echte Vanille verwendet, steht auf der Verpackung "Vanilleextrakt" oder "Natürliches Vanillearoma".

Pesto:
Da war mir die Schummelei wirklich neu, aber ich glaube über so was bin ich noch nicht gestolpert: Pesto, das nicht aus den "teuren" Zutaten Basilikum, Pinienkernen und Pecorino gemacht wird, sondern aus Sonnenblumenöl, Cashewkernen und Kartoffelflocken.

Wenn man so was liest, schaut man in Zukunft doch noch genauer auf die Verpackung, oder? Geht doch nichts über einen echten Schinken und Käse!
                                                                                          

Quelle: healthy living
Bildquelle: piqs.de/rainer.pollux/sardische spezialitäten




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Published by Sabine Segerer - in Allgemein
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Kommentare

Teresa 10/19/2009 00:20


Hoffe, dass die Vereinigung namens Foodwatch
es erreicht, dass die Werbe-Slogans der Industrie, die als Gesundheitsinformationen verkauft werden, nicht ohne nach zu denken von der Bevölkerung akzeptiert und wahrgenommen werden. Man sollte die
Organisation unterstützen!


hennii 10/04/2009 14:51


Da gibt es unzählige weitere Beispiele, aber wir leben ja ganz gut damit. Nochn Beispiel: Obstjoghurt. Oft kein Obst, sondern Sauerkraut, Farbstoffe und künstliches Aroma. Guten Appetit. Schmeckt
und Sauerkraut ist gesund.


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