Thursday, 19. january 2012 4 19 /01 /Jan. /2012 18:24

WeizenSchmetterlingvon2011.jpgSeit der Sendung "Markencheck" Anfang der Woche in der ARD, in der es um die Burgerkette Mc Donald´s und deren Werbepsychologie ging, ist das Thema Ernährung in Deutschland wieder in aller Munde.

 

Heute lese ich auf taz.de, dass "..der Anteil der Übergewichtigen unter den 3- bis 17-Jährigen in Deutschland seit 1990 um die Hälfte gestiegen ist, so das Robert-Koch-Institut. Er liegt heute bei 15 Prozent, das sind 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche. Sie haben ein höheres Risiko beispielsweise für Diabetes, Infektionen und Herzprobleme - was nicht nur menschliches Leid bedeutet, sondern auch jährliche Behandlungskosten in Milliardenhöhe nach sich zieht. Insgesamt sind hierzulande 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen übergewichtig." Wow. Aber kein Wunder, wenn, wie in der Sendung beschrieben wird, es heutzutage nicht nur für Kinder das Höchste ist, sonntags zu Mc Donald´s zu gehen. 

 

Trotz zahlreicher Kochshows im Fernsehen und hochtechnisierter Küchen in deutschen Haushalten, hat man manchmal den Eindruck, dass Essen gehen oder Liefern lassen doch angesagter ist, als selbst den Kochlöffel zu schwingen. Weil es bequemer ist und Zeit spart, so das Argument in der Diskussion nach dem "Markencheck".  Dabei ist in Convenience Food meist so viel Fett versteckt, dass es kein Wunder ist, wenn die Deutschen im europäischen Vergleich ihren Bauch ganz weit vorne haben. Verbände wie foodwatch plädierten für die "Ampel". Doch die EU schmetterte 2010 einen Vorschlag ab, dass etwa der Zuckergehalt von Lebensmitteln mit Ampelfarben leicht verständlich auf der Verpackung angegeben werden muss. Sie entschied sich für Tabellen. "Der große Durchbruch beim Verbraucherschutz ist nicht da", zitiert die taz Thilo Bode.

 

Passend zum Thema: Diese Woche findet in Berlin die " Internationale Grüne Woche" statt. Sie ist die weltgrößte Verbraucherschau der Land- und Ernährungswirtschaft. Die Messestände verkaufen zu einem großen Teil Lebensmittel. Gleichzeitig treffen sich auf der Grünen Woche Agrarpolitiker und Lobbyisten. Na dann, gutes diskutieren! Dieses Jahr eröffnet sie am Freitag. Sie dauert noch bis zum 29. Januar.

 

Bildquelle:gruenewoche.de

von Sabine Segerer - veröffentlicht in: Allgemein
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