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Sonntag, 15. november 2009
Endlich mal wieder ein ganzes Magazin, das sich meinem Lieblingsthema widmet: Der gesunden Ernährung. Im aktuellen Spiegel Wissen geht es momentan nur um eines: Was ist wirklich gesund?

Ernährungsfachleute kommen genauso zu Wort wie ein Gourmet-Koch, der sich auf Gemüse-Haute Cuisine spezialisiert hat. Er baut sein Gemüse selbst an (biologisch natürlich), behandelt es wie seine eigenen Kinder und bestellt seine Äcker mit Gaul und Pflug. Back to the roots - faszinierend! Außerdem werden Fragen aufgeworfen: Wie hat sich unsere Einstellung zu Lebensmitteln geändert? Ist Ernährung eine Art Ersatzreligion geworden? Und was gilt aktuell als gesündeste Ernährungsform?

TitelbildAlles sehr spannend zu lesen - und dabei nicht unkritisch. In den Fragen der Journalisten wird auch Kritik an den immer wieder neu aufkeimenden Ernährungsempfehlungen laut: So genannte Ernährungspäpste tun ihr Wissen genauso kund wie Verbände wie der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Und das in oft widersprüchlichster Weise - wer soll da noch durchblicken?

Diese Ausgabe informiert uns jedenfalls sachlich und mit den neuesten Erkenntnissen.
Kaufempfehlung mit 5 Sternen!

PS: Die Verlinkungen führen zu Spiegel Online, wo man die Artikel auch lesen kann. Ein echtes Leseerlebnis bietet aber nur das wirklich schön bebilderte Magazin!

Bildquelle:
http://wissen.spiegel.de/wissen/archiv/inhalt/inhalt.html?q=SPWI&j=2009&a=3
von Sabine Segerer
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Freitag, 25. september 2009
Das finde ich toll. Da gibt es eine Vereinigung, die dafür sorgt, dass ich auch in meinem Urlaub auf gutes und gesundes Essen nicht verzichten muss. Mit der Buchung eines Biohotels gehe ich auf Nummer sicher, dass mir klebrige Mini-Marmeladen zum Frühstück und hormongetränkte Steaks zum Abendessen erspart bleiben.

Die BIO-Hotels
100% Bio in der Küche und der Wunsch nach einer nachhaltigen Wirtschaftsweise - das waren die Ziele, die Im Jahr 2001 dazu führten, dass sich zahlreiche Hoteliers zusammen getan haben, um dies gemeinsam zu verwirklichen. Die Vereinigung BIO-Hotels ist daraus geworden.

Die Mitglieder sind der Überzeugung, dass  z.B. eine biologische Landwirtschaft besser als eine konventionelle ist, oder dass es nicht egal ist, wie ein Unternehmen mit Mitarbeitern oder der Umwelt umgeht. Beispielsweise entscheiden die Hotels nun durch ihren Einkauf selbst, mit welchen Methoden die Pflanzen behandelt werden, die sie für uns weiterverarbeiten. Durch Kooperationen mit umliegenden Bauern werden vorab genaue Richtlinien definiert, wie die Lebensmittel produziert werden. Die Häuser arbeiten eng mit Bioland zusammen, einer der führenden Ökoverbände Deutschlands.
Deutschland ist bei den BIO-Hotels führend: Mit 34 Häusern von Rügen bis Bad Wörishofen hat man eine breite Auswahl für sein Wunsch-Urlaubsziel. Mitglieder sind weiterhin Häuser aus Österreich, der Schweiz, Italien, Irland, Spanien und Frankreich. 

Slow Food pur

Ich lese gerade wieder ein Buch eines renommierten Mediziners, der genau wie Servan-Schreiber für Bio-Produkte plädiert. Er führt dort aus, dass wir durch Fleisch von Tieren aus nicht artgerechter Haltung fast nur noch mit Omega-6 Fettsäuren und Hormonen "gefüttert" werden und uns die wichtigen Omega-3-Fettsäuren fehlen. Klar, denn billige Fütterung mit Tiermehl, fehlende Luft und Sonne können kein gutes Fleisch ergeben. Dagegen anders bei der artgerechten Haltung: Der Auslauf und das richtige Futter machen das Fleisch der Tiere zu einer echten Delikatesse - und versorgt uns aufgrund ihrer gesunden Ernährung dann auch mit Omega-3. Es ist nicht unüblich, dass beispielsweise Schweine ganzjährig auf der Weide gehalten werden. Bioschweine fressen dort täglich bis 15 kg ballaststoffreiches Raufutter wie Stroh, Heu oder frisches Gras. Zusätzlich gibt es noch Kraftfutter wie Getreideschrot und eiweißreiche Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen.

Auch Bioobst- und –gemüse ist reich an sekundären Pflanzenstoffen und Vitaminen und werden nicht mit chemischen Pestiziden behandelt. Vergleichsstudien zeigen auch große Unterschiede im Magnesium-, Eisen-, Phosphor- und Zinkgehalt. Weizen und Hülsenfrüchte weisen höhere Werte essentieller Aminosäuren auf. 

So, und jetzt suche ich mir mal das nächste Wunsch-Hotel aus :-)
Das hier sieht doch schön aus!

Bildquelle: biohotels.info


 
von Sabine Segerer
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Montag, 7. september 2009
Igittigitt, dass Formfleisch was Widerliches ist, wusste ich ja schon immer. Aber was genau? Wer fragt da schon beim Italiener seines Vertrauens nach, wenn dieser für die Calzone Schinken aus Formfleisch verwendet.
 
Ich bring mal Licht ins Dunkel der Nahrungsmittel-Fakes:

Formfleisch:
Tatsächlich ist es das, was es heißt: Zerkleinertes Fleisch aus Fleischstücken oder -resten, die anschließend gepresst und zu einem Schinkenimitat geformt werden. Oftmals versetzt mit Stärke, Aroma und Glutamat (Geschmacksverstärker).

Surimi:
Surimi ist nichts anderes als ein gepresster Stab aus ebenfalls zerkleinertem Fischmuskeleiweiß. Meist von nicht anders zu verwertenden Fischen. Das nette Orange kommt durch Farbstoffe zustande und soll uns an frisches Krebsfleisch erinnern.

"Käse":
Steht Pflanzenfett oder Milcheiweiß auf der Verpackung ist es kein echter Käse, das Produkt wurde zustätzlich mit diesen Fetten gestreckt. Auch die Schmelzkäse dieser Welt sind, wer es noch nicht weiß, kein echter Käse. Sie enthalten meist die Phosphate E 340, E 450-452.

Eis:
Schummel-Eis Nummer eins: Vanille-Eis, denn darin wird oft künstlicher Vanillegeschmack verwendet, der synthetisch hergestellt wird, beispielsweise aus Reis. Wird echte Vanille verwendet, steht auf der Verpackung "Vanilleextrakt" oder "Natürliches Vanillearoma".

Pesto:
Da war mir die Schummelei wirklich neu, aber ich glaube über so was bin ich noch nicht gestolpert: Pesto, das nicht aus den "teuren" Zutaten Basilikum, Pinienkernen und Pecorino gemacht wird, sondern aus Sonnenblumenöl, Cashewkernen und Kartoffelflocken.

Wenn man so was liest, schaut man in Zukunft doch noch genauer auf die Verpackung, oder? Geht doch nichts über einen echten Schinken und Käse!
                                                                                          

Quelle: healthy living
Bildquelle: piqs.de/rainer.pollux/sardische spezialitäten




von Sabine Segerer
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Freitag, 31. juli 2009



Ab sofort kann man alles rund um Bio auch bequem von zu Hause online bestellen. Endlich!
Gemüse und Obst ist ja kein Problem mehr "offline", aber sonst...? Ich habe schon oft mit Menschen gesprochen, die zurecht keine Ahnung haben, wo man beispielsweise auf dem Land günstig an Dinge wie Bio-Waschmittel kommt. Klar, ist ja auch schwierig. Aber genau solche Sachen kann man ja jetzt online bestellen. Also: Keine Ausreden mehr und einfach mal ausprobieren! ;-)
von Sabine Segerer
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Freitag, 19. juni 2009
Sehr gefreut hat mich dieAnfrage einer sympathischen Redakteurin der Schweizer Tageszeitung "20 Minuten". Sie hatte wohl schon öfter auf Naked Food gelesen und wollte mir ein paar Fragen zu meinem Blog stellen, was durch ein kurzesTelefongespräch dann auch schnell umgesetzt wurde. Das Ergebnis des Interviews könnt ihr auf der Website der Zeitung nachlesen - die Printausgabe gibt es ja leider nur in der Schweiz

Dass das Thema Ernährung und Gesundheit im wahrsten Sinne des Wortes grenzüberschreitend wirkt, hat sich hier wieder bewahrheitet und mich bestärkt, es für mich noch weiter auszubauen - bin ja schon am Pläne schmieden! ;-)
von Sabine Segerer
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Montag, 18. mai 2009

Über die Einladung der IKG, der Israelitischen Kulturgemeinde München, habe  ich mich sehr gefreut. Ich sollte dort über gesunde Ernährung bei Kindern sprechen. Wir waren eine kleine, aber agile Runde. Allerlei Themen wurden abgefragt: Was mache ich, wenn mein Kind kein Gemüse essen möchte und schon die kleinsten Schnipsel aus dem Essen fischt? Wie bereite ich Fleisch möglichst fettfrei zu? Und warum sind alle Kinder so scharf auf Nudeln?

Es war ein netter Austausch. Ich denke, dass viele Eltern nützliche Tipps rund um die Ernährung ihrer Kinder brauchen können.

Was während des Gesprächs immer klarer wurde: Kinder haben eine ganz andere Empfindung beim Essen. Vieles ist für sie zu geschmacksintensiv. Wenn ihr Kind also Probleme hat, Gemüse zu essen, versuchen Sie es lieber mit süßen Sorten wie Paprika, Tomate, Mais oder Karotten als mit Spargel und Kohl.
Man sagt, dass bis zu zehn Kontakte mit einem Lebensmittel nötig sind, bis es ein Kind möglicherweise annimmt. Servieren Sie also gerne öfter das abgelehnte Essen - aber ohne Zwang.

Deutlich wurde auch, dass sich Kinder natürlich nur schwer umgewöhnen, wenn das Essen immer eher schon zu salzig (z.B. bei Fertigsoßen), fettig (z.b. wenn viel gebraten wurde) oder übermäßig kohlenhydratreich war. Wenn die Kinder klein sind, kann man hier sicher noch gegensteuern - später wird es immer schwieriger, wie mir die Mütter einhellig bestätigten. Da hilft nur noch untermischen ;-)
Bei Obst ist es hilfreich, regelmäßig geschnittenes Obst bei Tisch anzubieten. Wenn es nur im Obstkorb liegt, kommt niemand auf die Idee es zu schälen oder zu schneiden. Aber als appetitlicher Nachtisch serviert sagen Kinder selten Nein dazu.

Alle nützlichen Tipps, die ich im Rahmen der Runde vorgestellt habe, findet ihr auf Jameda.de, wo ich auch über Ernährung schreibe.

                                                               
von Sabine Segerer
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Donnerstag, 7. mai 2009

Mal wieder was von meinem Favorite! Ich finde die neue Serie von Jamie einfach toll, weil ich danach nicht nur Lust habe zu kochen, sondern auch zu "gärtnern" - was ja nicht geht, da ich keinen Garten habe. Leider! Aber so stelle ich mir entspanntes Kochen vor.

Seit er wieder nach Essex aufs Land gezogen ist, gewährt Jamie seinen Zuschauern interessante Einblicke in Haus und Garten seines neuen ländlichen Reiches. Einen besonderen Neidfaktor hat für mich natürlich der Pizza- und Brotofen im Garten! Und es ist so viel schöner zu zu schauen, denn man erfährt nicht nur typische Jamie-Gerichte im Italian Style, sondern bekommt auch eine Einführung in die Botanik verschiedener Obst- und Gemüsesorten. Denn schließlich hat er seit einiger Zeit seine Leidenschaft für das Leben als Selbstversorger entdeckt und baut mithilfe seines Gärtners fast alles selbst an. Ich kann das gut nachvollziehen und freue mich jetzt schon auf den Tag, an dem ich auch die Chillies und Tomaten aus meinem Garten in den Topf holen kann. Und so einen Ofen stell ich mir dann auch auf, jawohl! ;-) Die Sendung kommt immer sonntags auf RTL II. Für echte Fans gibt´s die Serie auch auf Amazon zu bestellen.
von Sabine Segerer
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Dienstag, 28. april 2009
Wer es noch nicht weiß: Mein Blog ist ab sofort mit neuer Domain am Start:

Unter www.naked-food.de gelangt man nun also auch auf meine Seite. Ist doch gleich viel einfacher zu merken, oder?

Jetzt bin ich echte Domain-Besitzerin! ;-)

                                                                   


                                                                                                                                                         
von Sabine Segerer
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Montag, 20. april 2009
Die Suche nach Bio ist heutzutage echt nicht mehr schwierig. In jeden Supermarkt gibt es Bio-Gemüse, Bio-Nudeln und -Obst. Trotzdem - so ist zumindest meine Erfahrung - ist man teilweise organisatorisch gefordert, denn nicht überall lässt sich gut einkaufen, ohne gleich ein Vermögen dafür hin zu blättern. Ich habe jedenfalls schon oft Obst vom Supermarkt gekauft, das zwar Bio war, dafür total hart, teuer und unreif.

Deshalb mal wieder was Praktisches auf Naked Food. Ich kann mir vorstellen, dass viele ratlos sind, wenn es heißt, eine sinnvolle Mischung hinzubekommen.
Meine Tipps sind natürlich nur Vorschläge, wie man es am optimalsten verteilen kann - aber nach langen Tests meinerseits sicher keine schlechte Empfehlung ;-)

Nudeln, Reis, Müsli, Brotaufstriche, Getreide aller Art, eingemachte Gemüsegeschichten wie Saure Gurken, Mais, Tomatensaucen etc. gibt es günstig bei dm. Die haben ein riesen Sortiment von Alnatura Super praktisch und im Preis unübertroffen. Das Siegel der Alnatura-Lebensmittel entspricht dem der EU-Norm für Bio-Produkte.

Unübertroffen gutes und frisches Obst und Gemüse gibt es zum einen bei basic, dessen Motto "Bio-Genuss für alle" ist. Wunderbar. Die Bio-Siegel sind ganz unterschiedlich: von EU bis Naturland, demeter und Co.
Basic ist eine Bio-Supermarktkette, in der man wirklich alles bekommt - man kann dort  einen echten Rundum-Einkauf starten: Von Putzmittel über Brot, Milchprodukten, Obst Gemüse, Konserven, Tee, Kaffee, Tiefkühl-Lebensmittel und und und. Es gibt nichts mehr, was es nicht in Bio gibt. Ich hoffe, dass sich basic in weiteren deutschen Städten niederlässt! Ich bin von allem begeistert, aber besonders die Frischetheken sind empfehlenswert (auch die basic-Bäcker und -Metzger bieten alles, was das Herz begehrt)!

Zum anderen kann ich für erntefrische Nahrungsmittel sämtliche Zulieferer empfehlen. Je nach Region oder Stadt kann man sich dort bequem das Obst und Gemüse ins Haus liefern lassen. Auch Fleisch, Käse und Fisch sind oft in der Auswahl dabei. Am besten man findet es über Google raus. Für München ist die Tagwerk Kiste oder für den Süden das Hofgut Letten bekannt.

Und dann hat man schon alles, was man braucht, oder?
Vielleicht hat der ein oder andere ja noch Tipps für mich parat!

Guten Start in die Woche wünsche ich Euch!
Bildquelle: www.piqs.de / Traumfänger





von Sabine Segerer
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Mittwoch, 8. april 2009
Pflichttermine! Auf ARTE ist gerade Themenwoche "Ernährung".

Neben Filmen wie "Supersize me" (9.4.09, 21 Uhr), der genialen Kochreise "Zu Tisch in....", einer Kochsendung mit Sarah Wiener in der Provence und zahlreichen anderen Dokumentationen rund um unsere Ernährung, gibt es ein Internetforum, in dem eine Ökotrophologin Rede und Antwort zu allen Fragen rund ums Essen steht. Auf der ARTE-Website selbst kann man ein Ernährungsquiz machen, gesunde Rezepte abrufen, zahlreiche Infos beispielsweise zurm Fleischkonsum auf der einen und dem Welthunger auf der anderen Seite nachlesen sowie mit Arte+7 eine Woche lang alle verpassten Sendungen anschauen.

Mal wieder Hut ab! ARTE ist einfach genial.
Bildquelle: www.arte.tv




von Sabine Segerer
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  • : Sabine Segerer
  • naked-food
  • : weiblich
  • : 28.03.1977
  • : Wer sagt, dass man Kochbücher nicht wie Romane lesen kann? Außerdem liebe ich Ernährungsbücher aller Art und kann stundenlang über Gesundheitstipps reden. Ich freue mich über interssierte Leser! :-)

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