Mittwoch, 2. juli 2008

Feigen sind ein altes Symbol für Liebe, Lust und Leidenschaft.
Und sie sind wahrhaftig eine süße Verführung. Viele kennen sie nur getrocknet aus der Weihnachtszeit. Dabei ist eine frische Feige ein echtes Geschmackserlebnis! Feigen wachsen vor allem in mediteranen Gefilden, viele haben dort prächtige Feigenbäume im Garten. Im Orient werden sie schon seit Jahrhunderten gezüchtet - kein Wunder: Sie sind ein gänzlich unkompliziertes Obst. Einfach reifen lassen und mit Schale verzehren.

Die gehobene Küche hat sie erst seit kurzem entdeckt und serviert Feigen gerne mit Parmaschinken, Cocktailtomaten, gehobelten Parmesan oder Mozarella. Eine gute Kombination für ein leckeres Sommerabendessen finde ich! Eine andere gute Kombination ist Feige und Ziegenkäse. Mmmh..Wichtig ist nur zu beachten, dass sie beim Einkauf schon reif sind. Das merkt man daran, dass die Schale etwas nachgibt wenn man sie vorsichtig drückt. Die Liebesfrucht reift nämlich nur am Baum selbst. Und man sollte sie nicht allzu lange lagern, da sie nicht so lange haltbar sind wie andere Früchte.

Doch Feigen sind nicht nur lecker, sonder auch gesund: sie enthalten zwar weniger Vitamin C, dafür reichlich Magnesium (Nerven, Muskeln, Nervosität, Schlafstörungen), Kalium (Denkleistung, Herz), Phosphor (Knochen, Blut) und Eisen (Sauerstofftransport im Blut, Hormone, Abbau von Radikalen). Außerdem B-Vitamine und Carotin. Sie wirkt antibakteriell, leicht abführend und gilt auch als krebshemmend.  
Bildquelle: piqs.de/resthausen: Feige
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Obst
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Freitag, 14. märz 2008
Heute stelle ich mal etwas gesundes flüssiges vor: Den Aroniasaft.
Aronia wird auch "schwarze Apfelbeere" genannt und gehört zur Familie des Kernobstgewächses in der Familie der Rosengewächse. Sie sehen ein bisschen aus wie Holunderbeeren, schmecken aber ähnlich wie Heidelbeeren.

Interessant ist die antioxidative Wirkung dieser kleinen Beeren: Aroniabeeren enthalten neben Vitamin C und anderen Vitaminen einen hohen Gehalt an Flavonoiden und darunter besonders Anthocyanidine. Diese sind starke Antioxidantien, die freie Radikale (das sind die Dinger, die uns durch Rauchen, Sonne, Umweltgifte etc. schneller altern lassen) entschärfen und somit auch krebsvorbeugend wirken.
Auf Walther´s Saftblog gibt es diesen Saft  zu bestellen (und natürlich viele andere Säfte sowie Informationen rund um das "flüssige Obst"), er ist aber auch in Apotheken zu finden. Außerdem gibt es Gelees oder Konfitüren aus den kleinen schwarzen Beeren.
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Obst
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Dienstag, 5. februar 2008
kaki4-Kopie-1.jpg

Kakis sind das Lieblingsobst der Japaner. In Peking befindet sich ein Kakigarten vor dem Himmelstempel.
Die orangen Früchte sind voller Carotin und Vitamin C, weshalb sie ideal sind, um in der kalten Jahreszeit seine Abwehrkräfte zu stärken. Im Fernen Osten werden sie oft getrocknet und von ärmeren Leuten gegen Mangelerscheinungen aller Art gegessen. Man sollte Kakis im übrigen schälen, da die Haut sehr viel Gerbsäure enthält. Wenn man oben die "Blätterkappe" ausschneidet, kann man sie bequem auslöffeln. Köstlich!
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Obst
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  • : Sabine Segerer
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  • : weiblich
  • : 1977 in Rosenheim geboren, lebt und arbeitet in München. Wer sagt, dass man Kochbücher nicht wie Romane lesen kann, der lügt. Außerdem liebe ich Ernährungsbücher aller Art und kann stundenlang über Gesundheitstipps reden.

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