Wednesday, 10. june 2009
3
10
/06
/Juni
/2009 10:00
Ich liebe Erdbeeren über alles! Immer schon. Als Kuchen, Nachtisch oder einfach so - denn meistens hab ich gar nicht die Geduld zu warten und verputze alle gleich an Ort und Stelle.
Wie gesund sind Erdbeeren eigentlich? Dass sie Vitamin C haben, weiß man ja noch irgendwie. Aber sonst?
Wer hätte gewußt, dass
Calcium, Eiweiß, Eisen, Zink, Magnesium, Carotinoide, Vitamin A und Folsäure in den roten Früchten stecken? Außerdem sind die leckeren Beeren tatsächlich ein guter
Vitamin-C Lieferant, denn etwa 150 Gramm Erdbeeren decken bereits den Tagesbedarf an Vitamin C. Durch ihre gesunden Inhaltsstoffe stehen sie in Verdacht
das Risiko von
Krebserkrankungen zu verringern und Herz- Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Die Erdbeere stärkt das Immunsystem,
entschlackt und entwässert und kann den Cholesterinspiegel regulieren.
Besonders gern mag ich auch die kleinen Walderdbeeren. Diese werden in der Naturmedizin bei Herzbeschwerden, Leber und Gallenleiden und sogar hohem Blutdruck angewendet. Die positive Wirkung auf
Leber und Galle wurde wissenschaftlich bestätigt. Toll schmecken sie neben süßen Nachspeisen zum Beispiel in einer erfrischenden Erdbeerbowle - genau das richtige Getränk für die hoffentlich bald
kommenden Sommerabende!
Der Fantasie sind auf jeden Fall keine Grenzen gesetzt. Wer sich noch gerne inspirieren lassen möchte:
Total leckere Erdbeer-Rezepte finden sich auf
Brigitte-Online, zum
Beispiel
Erdbeer-Rhabarber-Kompott mit Baisercreme...muss ich gleich mal ausprobieren, klingt sagenhaft!
Bildquelle: www.piqs.de / Cyrus: Erdbeere
von Sabine Segerer
-
veröffentlicht in: Obst
4
Tuesday, 11. november 2008
2
11
/11
/Nov.
/2008 12:13

Walnüsse sind nicht nur lecker und in kleinen Portionen ein guter Snack, sie enthalten
auch viel Melatonin. Das ist ein körpereigenes Hormon, das nicht nur
Jetlag mildern kann, sondern auch als Antioxidans fungiert. Melatonin wird in der Zirbeldrüse des Gehirns produziert und reguliert den Tag-Nacht-Rhythmus beim Menschen. In der Regel
wird es in der Nacht bzw. bei anhaltender Dunkelheit verstärkt ausgeschüttet, bei Sonnenlicht wird die Produktion gedrosselt. (Deshalb ist Schlaf so wichtig fürs jung bleiben ;-) Antioxidantien
verzögern die Alterung des Körpers, weshalb sie beim Thema Hautalterung bzw.
Anti-Aging sehr gefragt sind. Aber nicht
nur äußerlich altern wir, sondern auch innerlich. Antioxidantien verzögern beispielsweise den Verschleiß der Organe (die Haut ist ja unser größtes Organ!). Auch Krankheiten wie Grauer Star,
Alzheimer oder Parkinson werden mit oxidativem Stress in Verbindung gebracht. Das Neueste aber ist, dass das Melatonin uns auch vor
Krebs schützt. Das zeigen zumindest neue Studien: Ideal bei der bekannten Nuss ist,
dass sie eine sich ergänzende Inhaltsstoff-Kombi von Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren vorweisen kann - und das soll die Krebszellen am wachsen hindern. Also: am besten
Walnüsse in den Salat, ins Müsli und mal zwischendurch. Oder habt ihr noch andere leckere Vorschläge?
Bildquelle:www.piqs.de/naliha, Nüsse
von Sabine Segerer
-
veröffentlicht in: Obst
6
Wednesday, 3. september 2008
3
03
/09
/Sept.
/2008 11:04
Was kann man eigentlich gegen den Alterungsprozess und "Zellverfall" tun? Scharen von Forschern haben sich mit diesem Thema schon auseinander gesetzt.
Naked Food stellt die wichtigsten Fakten und News jenseits von Botox
und Co. rund ums Thema "Anti-Aging" zusammen.
Warum altern wir?
Der Alterungsprozess des menschlichen Organismus wird durch Freie Radikale ausgelöst, die die Zellstrukturen zerstören. Diese Radikalen lösen Oxidationsprozesse im
Körper aus und schädigen unsere Zellen, was bei uns wiederum durch die Hautalterung sichtbar wird. Die große Gerechtigkeit: Es trifft jeden von uns. Freie Radikale werden durch
zahlreiche Umweltfaktoren, wie Luftverschmutzung oder auch das Rauchen, verstärkt. Auch deftiges und spätes Abendessen gilt als Aging-Falle. Eine Verlangsamung dieser Vorgänge ist möglich, denn
die so genannten "Antioxidantien", darunter zählen Hormone, Vitamine und Mineralstoffe, können den Alterungsprozess aufhalten.
La Nature
Selen, Schwefel und Zink beispielsweise helfen dem Körper, die Radikalen abzufangen und sie unschädlich zu machen. Auch die Vitamine C und E, sowie
Beta-Carotin (Karotten, Aprikosen und Tomaten) sind dafür bekannt. Klar: das ganze möglichst unverarbeitet und mit einem Schuss Öl essen, da diese Vitamine fettlöslich sind!
Die "große Unbekannte" für viele: Anthocyane. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die freie Radikale in den Zellen abfangen. Sie haben eine sehr hohe
antioxidative und enzündungshemmende Wirkung, und wirken in dieser Hinsicht besser als Vitamin C und E.
Folgende Nahrungmittel wirken stark antioxidativ:
1. Aroniabeeren: Die Aronia wirkt nicht nur gegen den
Alterungsprozess, sondern vor allem prophylaktisch bei Krebs, vor allem bei Dickdarmkrebs. Aus der russischen Volksmedizin
ist die Aronia als Mittel gegen Bluthochdruck bekannt, gegen Hauterkrankungen, sogar bei psychischen Erkrankungen wird die Aronia eingesetzt.
2. Heidelbeeren: Die rot-violette Farbe der Beeren weist auf einen hohen Gehalt an Anthocyanen hin. In Heidelbeeren findet man
ebenfalls bioaktive Substanzen aus der Gruppe der Flavonoide, die Procyanidine.
3. Himbeeren: Himbeeren sind nicht nur die aromatischsten heimischen Früchte. Sie sind zudem eine hervorragende
Ballaststoff-Quelle. Himbeeren enthalten neben Kalium, Eisen und Magnesium auch sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Flavonoide, insbesondere der antioxidativ wirkenden
Anthocyane.
4. Traubenkernöl / Rotwein: OPC heißt das super anti-aging Flavanol. OPC sind Procyanidine und müssen -
wie das Vitamin C - dem Körper zugeführt werden. Es befindet sich vor allem in Schalen und Kernen von Lebensmitteln. Sie sind starke, natürliche und nicht-allergisch wirkende freie
Radikalenfänger. Die Wunderstoffe sind in ihrer antioxidativen Wirkung um 50 mal stärker als Vitamin E und bis zu 20 mal stärker als Vitamin C.
Sie binden sich an Kollagenfasern und erhöhen deren Elastizität und Flexibilität in Muskeln, in Sehnen und im Bindegewebe und gelten als wahrer Jungbrunnen für die Haut. Man kann sie in
Kapselform bestellen. Hier sollte man auf die angemessene Dosis von OPC und die Herkunft der Trauben achten.
Weiterhin erhalten auch alle Vitamin-C-und A-reichen Nahrungsmittel wie Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Kiwis, Mangos
und Papayas die Zellen besonders gut.
Bildquelle: www.piqs.de/"Weintrauben" von Knipsermann
von Sabine Segerer
-
veröffentlicht in: Obst
2
Saturday, 12. july 2008
6
12
/07
/Juli
/2008 12:36

Jetzt bekommt man sie wieder überall: Leckere, süße
Kirschen. Jetzt im Juli haben sie ihre Hauptsaison. Allerdings trifft man hier auf genauso unterschiedliche Qualität, wie
bei anderem Obst. Es gibt billige saure und teure süße, so zumindest meine Erfahrung. Die beste Erfahrung habe ich mit Süßkirschen aus Deutschland gemacht, die kamen vom Bodensee und waren
unübertroffen frisch.
Mit einem Kaloiengehalt von nur 60 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Kirschen zudem ein opitmales Obst für zwischendurch, mit dem man nicht zu viel Energie zu sich nimmt - im Gegenteil zu Trauben
oder Bananen, die viel Zucker bzw. Stärke enthalten.
Was ist das Gute an Kirschen, außer dass sie gekühlt ein toller Sommersnack an heißen Tagen sind? Kirschen enthalten unglaublich viel Vitamin C, außerdem,das "Augenvitamin" Provitamin A,
den Radikalfänger Vitamin E,
Folsäure, die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor sowie Kieselsäure und Zink. Und natürlich sekundäre Pflanzenstoffe. Das sind Stoffe, die Obst- oder Gemüsearten zu ihrer eigenen Abwehr bilden, die aber auch uns Menschen vor Krankheiten schützen: Sie beugen
Infektionen vor, sind cholesterinsenkend, krebshemmend, stark gegen Pilze und Viren aller Art, kurz: Sie steigen unsere Abwehrkräfte und unser Immunsystem.
von Sabine Segerer
-
veröffentlicht in: Obst
5
Wednesday, 2. july 2008
3
02
/07
/Juli
/2008 20:20

Feigen sind ein altes Symbol für Liebe, Lust
und Leidenschaft.
Und sie sind wahrhaftig eine süße Verführung. Viele kennen sie nur getrocknet aus der Weihnachtszeit. Dabei ist eine frische Feige ein echtes Geschmackserlebnis! Feigen wachsen vor allem in
mediteranen Gefilden, viele haben dort prächtige Feigenbäume im Garten. Im Orient werden sie schon seit Jahrhunderten gezüchtet - kein Wunder: Sie sind ein gänzlich unkompliziertes Obst. Einfach
reifen lassen und mit Schale verzehren.
Die gehobene Küche hat sie erst seit kurzem entdeckt und serviert Feigen gerne mit Parmaschinken, Cocktailtomaten, gehobelten Parmesan oder Mozarella. Eine gute Kombination für ein leckeres
Sommerabendessen finde ich! Eine andere gute Kombination ist Feige und Ziegenkäse. Mmmh..Wichtig ist nur zu beachten, dass sie beim Einkauf schon reif sind. Das merkt man daran, dass die Schale
etwas nachgibt wenn man sie vorsichtig drückt. Die Liebesfrucht reift nämlich nur am Baum selbst. Und man sollte sie nicht allzu lange lagern, da sie nicht so lange haltbar sind wie andere
Früchte.
Doch Feigen sind nicht nur lecker, sonder auch gesund: sie enthalten zwar weniger Vitamin C, dafür reichlich Magnesium (Nerven, Muskeln, Nervosität, Schlafstörungen), Kalium (Denkleistung,
Herz), Phosphor (Knochen, Blut) und Eisen (Sauerstofftransport im Blut, Hormone, Abbau von Radikalen). Außerdem B-Vitamine und Carotin. Sie wirkt antibakteriell, leicht abführend und gilt auch als
krebshemmend.
Bildquelle: piqs.de/resthausen: Feige
von Sabine Segerer
-
veröffentlicht in: Obst
1
Friday, 14. march 2008
5
14
/03
/März
/2008 20:34
Heute stelle ich mal etwas gesundes flüssiges vor: Den Aroniasaft.
Aronia wird auch "schwarze Apfelbeere" genannt und gehört zur Familie des Kernobstgewächses in der Familie der Rosengewächse. Sie sehen ein
bisschen aus wie Holunderbeeren, schmecken aber ähnlich wie Heidelbeeren.
Interessant ist die antioxidative Wirkung dieser kleinen Beeren: Aroniabeeren enthalten neben Vitamin C und anderen Vitaminen einen hohen Gehalt an
Flavonoiden und darunter besonders
Anthocyanidine.
Diese sind starke
Antioxidantien, die freie Radikale (das sind die Dinger, die uns durch Rauchen,
Sonne, Umweltgifte etc. schneller altern lassen) entschärfen und somit auch krebsvorbeugend wirken.
Auf
Walther´s Saftblog gibt es diesen Saft zu bestellen (und natürlich viele andere Säfte sowie Informationen rund um das "flüssige
Obst"), er ist aber auch in Apotheken zu finden. Außerdem gibt es Gelees oder Konfitüren aus den kleinen schwarzen Beeren.
von Sabine Segerer
-
veröffentlicht in: Obst
0
Tuesday, 5. february 2008
2
05
/02
/Feb.
/2008 21:03
Kakis sind das Lieblingsobst der Japaner. In Peking befindet sich ein Kakigarten vor dem Himmelstempel.
Die orangen Früchte sind voller Carotin und Vitamin C, weshalb sie ideal sind, um in der kalten Jahreszeit seine Abwehrkräfte zu stärken. Im Fernen Osten werden sie oft getrocknet und von ärmeren
Leuten gegen Mangelerscheinungen aller Art gegessen. Man sollte Kakis im übrigen schälen, da die Haut sehr viel Gerbsäure enthält. Wenn man oben die "Blätterkappe" ausschneidet, kann man sie
bequem auslöffeln. Köstlich!
von Sabine Segerer
-
veröffentlicht in: Obst
0
Neueste Kommentare