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10. Februar 2009 2 10 /02 /Februar /2009 17:52
Ich habe ein neues Lieblingsrezept. Inspiriert von Jamie Oliver bin ich auf den Geschmack von gebackenem Gemüse gekommen.

Eigentlich nichts Außergewöhnliches, doch ich muss sagen, dass ich Gemüse bisher meistens gedünstet oder gebraten habe. Was für ein Irrtum!

Man nehme:
Gemüse aller Art, egal was man hat: Lauch, Karotten, Tomaten, Rosenkohl, Pilze, Zwiebel, Fenchel etc., schneide das Gemüse in mundgerechte Stücke und gebe sie in eine Auflaufform. Anschließend wird über das ganze Salz, eine frische, geschnittene Chillischote (reicht völlig aus wie ich festgestellt habe), Kreuzkümmel, eine Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Thymian oder Rosmarin (am besten frisch) sowie ein guter Schuss Olivenöl gegeben. Alles durchmischen, fertig! Ab damit in den Ofen bei ca. 180 Grad für ca. 20 Minuten. Die Gemüse werden richtig spicy, versprochen :-) Harte Geschichten wie Karotten oder Fenchel am besten etwas vorgaren. Neben die Form passen sicher noch ein paar Kartoffeln in den Ofen, somit hat man gleich leckere Backkartoffeln zum geschmorten Gemüse! Wer möchte, kann noch etwas Ziegenkäse drüber geben. Einfach, aber genial...

Bildquelle: http://www.piqs.de/fotos/48563.html /Nicowolf Venedig-Gemüsemarkt
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Published by Sabine Segerer - in Trennkost - Rezepte
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10. Februar 2009 2 10 /02 /Februar /2009 16:36
Das muss ich mir merken - auch für andere romantische Abende:
Ein Herz für den Liebsten, nette Food-Idee, Kompliment!

Wenn das keine Liebeserklärung ist :-)
Wie findet ihr das? Kitsch oder Food-Kunst?

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Published by Sabine Segerer - in Allgemein
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8. Februar 2009 7 08 /02 /Februar /2009 19:38
Zum Frühstück ein Brot mit Käse und später einen Kaffee? Alles sauer. Also nicht geschmacklich, vielmehr hat der Begriff mit der Wirkung dieser Lebensmittel in unserem Körper zu tun. Bestimmte Nahrung macht in unseren Körper ein saures Milieu, andere gleicht das wieder aus und wirkt "basisch". Wie läuft das genau?

Der Säure-Basen-Haushalt ist die Bezeichnung für die Regelmechanismen der Stoffwechselvorgänge unseres Körpers. Unser Blut sollte, um zu funkionieren, einen ph-Wert von ca. 7,4 aufweisen. So kann alles Notwendige verstoffwechselt bzw. ausgeschieden werden. Wenn die Pufferkapazität des Blutes nicht ausreicht, um die Säuren auszuscheiden oder zu verschlacken, führt das zu einer Übersäurerung des Körpers. Für die Entsäuerung benötigt der Körper eine ausreichende Menge an Mineralstoffen - Basen genannt. Basen sind in der Lage, die Säuren zu neutralisieren, damit diese den Organen nicht schaden.

Das Positive: Durch Ernährung kann man den ph-Wert des Blutes beeinflussen. Durch so genannte "saure Lebensmittel" (vor allem Fleisch, Kaffee, Wurst, Getreide, Brot, Fisch, Zucker) wird der Wert logischerweise saurer, durch "basische Lebensmittel" (das meiste Obst und Gemüse) basisch. Eine Liste davon, was sauer und basisch wirkt gibt es hier. Auch den Zustand der Untersäuerung gibt es übrigens.

Das Problem in unserer Kultur ist aber die Übersäurerung: Heutzutage ernähren sich viele Menschen zu "sauer". Klar, die meisten Nahrungsmittel wirken ja auch sauer. Wichtig ist nur, diese mit ausreichend Gemüse und Obst zu kombinieren, sonst kommt es irgendwann zu einem Übermaß an Säure im Körper. Erhält der Organismus über die Nahrungszufuhr aber zu wenig Basen, entnimmt er die benötigte Menge seinen eigenen Basendepots. Hierzu zählen: Bindegewebe, Knochen, Knorpel, Sehnen, Zähne und Haarboden. Durch einen dauerhaften Säure-Überschuss werden somit die körpereigenen Basen-Depots dann so weit geleert, dass im Laufe der Zeit das Bindegewebe schwach wird (Cellulite), die Anfälligkeit für Osteoporose zunimmt, sich die Zähne lockern können(Parodontose), Haarausfall, Sodbrennen, Schlaflosigkeit, Rheuma und etliches mehr auftreten kann. Außerdem sind Beschwerden mit Magen und Darm keine Seltenheit.

Negative Einflüsse auf den Säure-Basen-Haushalt:

- zu viel säurebildende Nahrung
- Stress
- Medikamente
- Entzündungsprozesse
- zu wenig Bewegung
- zu wenig Mineralien (Vollkorn, Nüsse, Gemüse, Obst)
- zu wenig Flüssigkeit

Auf einer interessanten Seite, habe ich gelesen: Um  den Säureüberschuss von 200g Rindfleisch zu kompensieren müsste man 1,6 kg frische Erbsen essen oder 400 g Blumenkohl. Klingt nach radikalen Vegetariern ;-) Soll ja nur ein Beispiel sein, wie wichtig der Ausgleich durch Obst und Gemüse ist!
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6. Februar 2009 5 06 /02 /Februar /2009 16:09
Einen interessanten Artikel habe ich heute auf Spiegel-Online gelesen. Dort geht es um den Vergleich Frankreich-Deutschland. Nein, nicht im Fußball -  in Bezug auf unsere unterschiedliche Ess-Kultur.

Ullrich Fichtner stellt darin fest, dass es in Frankreich noch normal ist, am Sonntag ausgiebig zu speisen: Für den "Dimanche soir" gäbe es - so Fichtner - auch in aktuellen Kochbüchern immer noch zahlreiche Rezepte und Anregungen für die Resteverwertung des Wochenendes. Auch im Job pochen die Franzosen anscheinend auf ihre geregelten Essenspausen, um sich täglich eine kleine Auszeit von der Hektik des klingelnden Telefons und der erzwungenen Muti-Tasking-Fähigkeit zu genehmigen -während wir in Deutschland eher zu einer "Ernährung to go" tendieren. Viele nehmen ihre Mittagspause ja tatsächlich neben dem Computer ein und starren dabei auf den Bildschirm. Soll mir auch schon mal passiert sein ;-) Auch das ehemals hierzulande so ausgiebig praktizierte Sonntagsessen fällt doch in der Regel heute weitestgehend weg. Vielleicht ist der Autor auch ein Anhänger der Slow-Food Bewegung? Wenn nicht, würde es ihm sicher gefallen.

Fichtner findet: "Essen ist heilsam, diesem Glaubenssatz bleibe ich auch 2009 tapfer treu. Es ist das einfachste Gegengift gegen das Verrücktwerden, gegen Krisenangst und Stress."
Ich bin da völlig seiner Meinung und finde es gar nicht "bürgerlich" oder "unmodern"- wie er von manchem befürchtet bezeichnet zu werden - im Gegenteil.
Bildquelle: http://www.piqs.de/fotos/1945.html / Mo Riza
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5. Februar 2009 4 05 /02 /Februar /2009 17:57


Eigentlich kann man sich´s ja denken: Das Gegenteil von Fast-Food. Aber ich finde diese Bewegung so spannend, dass ich da mal genauer hingeschaut habe.

Slow-Food ist einerseits ein Zusammenschluss von Lebensmittel-Produzenten, -Händlern und Verbrauchern, andererseits eine große internationale Bewegung.
Die Idee, die dahinter steckt: "Zurück zur Natur": Artgerechte Tierhaltung, regionale Produkte und natürlich keine genmanipulierten Geschichten. Der Verbraucher hat demnach ein Recht auf Antworten wie: Woher kommt mein Nahrungsmittel? Wer hat es produziert und wie waren die Produktionsbedingungen? Die Wertigkeit des Essens soll weltweit wieder zunehmend an Bedeutung gewinnen.  Auch Entschleunigung ist ein Thema: Man nimmt sich Zeit zum Einkaufen, Essen und Kochen -deshalb ist die Schnecke auch das Symbol der Slow-Food-Bewegung. Die Kultur des Essens und Trinkens soll wieder in den Vordergrund gestellt werden. Seine Wurzeln hat diese Idee in Bella Italia - wo sonst? Auf der Website von Slow-Food Deutschland kann man sich ausführlich zu Geschichte, Intention und Aktion dieses e.V. informieren.

Eigentlich ist diese Bewegung genau das Gegenteil der Studie, die ich letztens vorgestellt habe. Gleiten wir vielleicht immer mehr ab in eine Zwei-Klassen-Ernährung?
Übrigens: Zum Thema Slow-Food gibt es auch eine Messe, auf der sich alle Interessenten und Produzenten zusammenfinden. Besucherzahl 2007: 71.000 Menschen. Veranstaltungsort für 2008 ist die Messe Stuttgart, die dafür vom 2.-4. April ihre Pforten öffnet.

Bildquelle: www.slowfood-messe.de /© Slow Food Deutschland e.V. 2005-2006 | wegewerkwwEdit CMS 3.2.0

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2. Februar 2009 1 02 /02 /Februar /2009 18:51
Dreimal dürft ihr raten, was bei der aktuellen Studie zum Ernährungsverhalten der Deutschen raus kam?
Der Deutsche würde sich gerne gut ernähren, hat aber keine Zeit zum Kochen - und zum Essen auch nicht.

Laut der Studie ernähren sich so 85% der Menschen anders, als sie eigentlich möchten. Am "schlimmsten" trifft es dabei männliche Singles: sie denken zu 63% gar nicht darüber nach, was sie essen. Schon besser sieht es bei Männern in Partnerschaften aus, noch besser bei Frauen: 57% von ihnen beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Ernährung. Dass jedoch die meisten angaben, keine Zeit zum Kochen zu haben und die Einhaltung von festen Mahlzeiten schwierig sei, wundert mich doch ein bisschen. Auch wenn man nur wenig Zeit hat kann man gesund leben, oder? Kein Wunder also, dass die Fertignahrungsindustrie boomt wie nie. Der Markt für schnell zubereitetes Essen ist laut dem Artikel im Tagesspiegel seit 2002 um 40% gewachsen, 30% der Deutschen kaufen mindestens einmal im Monat Fertiggerichte, vor allem Tiefkühlkost und so genanntes Chilled Food wie fertige Pasta aus dem Kühlregal. Lebensmittel mit Zusatzstoffen, wie probiotische Milchprodukte, steigen ebenso im Absatz. Ein Joghurt als Gesundheits-Anker?

Fertigprodukte haben enorm viel Fett und Salz, beides DIE Geschmacksträger. Kein Wunder also, dass bereits die Hälfte der Nation übergewichtig ist. Das Zeug schmeckt doch nicht mal, also kocht doch bitte wieder mehr selbst!
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28. Januar 2009 3 28 /01 /Januar /2009 17:50
Oh, das ist soo ein tolles Rezept.
Ich habe es aus dem indischen Kochbuch von GU "Indien"
und es einfach etwas abgeändert:

Man nehme:
Kichererbsen
1 Granatapfel
1 Kartoffel
1 Zwiebel
Knoblauch
Koriander
Chillis
Kreuzkümmel
Kurkuma
schwarzen Pfeffer
Salz
frischen Ingwer
nach Bedarf Petersilie oder frischen Koriander
Zitrone

Kichererbsen in Wasser kochen, bis sie weich sind. Kein Salz ins Wasser, sonst bleiben sie hart (ist bei allen Hülsenfrüchten so)! Die Zwiebel mit den Gewürzen (außer dem Kurkuma und den Pfeffer) in etwas Öl anbraten, Knoblauch dazu (darf nicht braun werden, da er sonst bitter wird). Die Kartoffel schälen, in ganz kleine Stückchen schneiden und dazu geben - wer möchte kann auch noch eine Karotte oder anderes Gemüse dazu kombinieren. Alles anbraten. Die Kichererbsen abseihen und mit einer kleinen Menge Restwasser zu den Gewürzen und Gemüsen geben, salzen. Die Gewürze und das Kochwasser geben eine leckere Soße. Um den Geschmack der Gemüse noch besser durchziehen zu lassen, die Mischung auf kleiner Flamme weitere 10 Minuten garen lassen. Ein Stück Ingwer schälen und mit einer Reibe klein hobeln und unter den Salat mischen. Kurkuma und scharzen Pfeffer über den Salat geben. Wenn alles gar ist, den Granatapfel schälen und die Kerne raus lösen. Vorsicht mit der weißen Haut, die ist bitter, also nicht verwenden! Kerne auf die Kichererbsenmischung geben, evtl. frischen Koriander, etwas Zitronensaft darüber geben. Fertig!

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Published by Sabine Segerer - in Hülsenfrüchte
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26. Januar 2009 1 26 /01 /Januar /2009 21:50
Heute mal ganz egoistisch: Happy Birthday to my blog :-)

Genau ein Jahr gibt es meinen Blog jetzt. Und ich muss sagen: Es hat echt Spaß gemacht!
Mit genau 16.127 eindeutigen Besuchern, über 56.500 angesehen Seiten, 129 Kommentaren zu knapp 70 Artikeln bedanke ich mich ganz ganz herzlich bei meinen treuen Lesern!

Naked Food ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich hoffe, ich kann euch mit Themen rund ums Kulinarische und Gesunde weiterhin informieren, inspirieren - und vielleicht auch ein bißchen unterhalten.

Bildquelle: www.piqs.de / knipsermann
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22. Januar 2009 4 22 /01 /Januar /2009 15:44
Ok, es ist wieder ein Test. Dennoch: Er ist es wert! Das Göttinger Institut für Ernährungspsychologie (aha, so was gibt es!) hat einen Test entwickelt, mit dem jeder sein Wissen in punkto Ernährung testen kann. Wissen wir wirklich über Nährstoffe und Bio-Lebensmittel so gut Bescheid, wie wir denken? Ich glaube nicht!

"Teste deinen Ernährungs-IQ", lautet das Motto. Finde ich gut, da kann sich jeder an der eigenen Nase packen und mit seinen Vorurteilen endgültig aufräumen.

Zum Test

Ich drücke euch die Daumen! ;-) Sagt mir Bescheid wie ihr abschneidet!

Übrigens: für alle, die auf Xing sind: dort habe ich eine Koch-Gruppe gegründet namens "Schnelle Küche"
Würde mich freuen, wenn ihr auch da meine treuen Leser werdet :-) Es geht um schnelle, aber selbst-gekochte Gerichte, die auch für die Stressgeplagten unter uns abends noch möglich sind! Ihr bekommt  (fast) täglich ein leckeres Rezept von mir vorgeschlagen sowie viele Tipps, Tricks und Infos rund um das Thema Küche und Kochen! Quasi die Business-Variante von Naked Food ;-)
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17. Dezember 2008 3 17 /12 /Dezember /2008 10:25
Auf Focus Online habe ich einen lustigen Test entdeckt. Unter dem Motto "Wie alt bist du wirklich" ermittelt er anhand weniger Angaben das so genannte biologische Alter. Es soll ermitteln wie alt unser Körper aufgrund unseres Lebensstils "wirklich" ist.

Kann ich nur empfehlen - wo wird man sonst schon noch acht Jahre jünger geschätzt? ;-)

Allen schon mal eine schöne Weihnachtszeit!
Im Januar feiert Naked Food übrigens sein einjähriges Bestehen mit weiteren tollen Rezepten und Infos rund ums gesunde Essen und Genießen - wie die Zeit vergeht :-)



Bildquelle: www.piqs.de/ "nahaufnahme alte uhr" firesale28
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