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12. Oktober 2010 2 12 /10 /Oktober /2010 10:25

sundancer_kohl.jpgSeit Oktober gibt es ein neues Internetportal namens Veggie-Genuss. Unter dem Motto „Vegetarisch für Genießer“ werden dort ausschließlich vegetarische Rezepte vorgestellt. Für den eigenen Veggie-Day gibt es also ab sofort keine Ausreden mehr ;-) Zudem findet man dort Tipps zum Thema vegetarische Ernährung sowie Restaurantempfehlungen. Initiator ist die Marke Tartex, die besonders mit ihren herzhaften Aufstrichen seit Jahren Schwung in die vegetarische Brotzeit bringen, mittlerweile aber auch ein breites Sortiment an Pfannengerichten anbieten.

 

 „Die Website richtet sich nicht nur an Vegetarier, sondern an alle ernährungsbewussten Menschen, um zu zeigen, dass man sich auf pflanzliche Art vielfältig ernähren kann“, erklärt Melanie Menken, Brand Managerin der Marke Tartex. Weitere Partner der Seite veggie-genuss.de sind Köche, Ernährungsexperten, Restaurants und sogar der Vegetarierbund Deutschland (VEBU). Toll: In der Community können sich die User rund um das Thema Ernährung austauschen. Dort stehen regelmäßig Starköche und Experten für Live-Chats zur Verfügung. Ich wünsche der Seite gutes Gelingen und viele neue Fans der vegetarischen Küche!

 

Bildquelle: www.piqs.de/sundancer_kohl

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9. September 2010 4 09 /09 /September /2010 10:58

DSCF3759-webWer kennt ihn nicht vom Namen her: Pangasius. Er wurde in den letzten Jahren zu einem der weltweit beliebtesten Speisefische. Pangasius wird meistens in großen Farmen gezüchtet - nicht artgerecht und zudem oftmals unter katastrophalen hygienischen Bedingungen. 

Im Zuge der vom WWF initiierten Aquakultur-Dialoge in Washington konnte man sich jetzt auf einheitliche Umwelt- und Sozialstandards für die Pangasius-Zucht einigen: Mehr als 600 Züchter aus Vietnam und Bangladesh, Wissenschafter und Umweltschützer haben sich nach dreijähriger (!) Entwicklungsarbeit schließlich dazu durchringen können, diese Standards zu beschließen. Bei Einhaltung dieser Bedingungen wird dem Züchter so genannte ASC-Ökosiegel ab 2011 von unabhängigen Zertifizierungsorganen verliehen.

„Der WWF engagiert sich seit Jahren in der Entwicklung eines neuen, weltweit gültigen Gütesiegels - dem Aquaculture Stewardship Council, kurz ASC”, erklärt WWF Meeres- und Fischereiexperte Georg Scattolin. Das Siegel stellt hohe Ansprüche. So sollen zukünftig die größten Probleme der Pangasius-Zucht bereinigt werden.

 
Quelle: bio-markt.info
Bildquelle: www.piqs.de / knipsermann
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17. August 2010 2 17 /08 /August /2010 13:59

Film über die Epigenetik:

Wie Nahrung unsere Gene an- und ausknipsen kann. Sehr interessant!

 

arte hat den Film leider vom Server genommen.

Jetzt müsst ihr ihn halt auf Youtube anschauen.

 

http://www.youtube.com/results?search_query=wenn+essen+auf+die+gene+schl%C3%A4gt&aq=0 

 

 

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2. August 2010 1 02 /08 /August /2010 14:44

pfanne-von-anne.jpgDass Teflon gesundheitsschädlich ist, ist ja eigentlich nichts Neues. Es gibt eine Vielzahl an Einträgen im Internet, die sich mit dem Phänomen der Giftabsonderung beim Erhitzen der Pfannen auseinander setzen. Und die Bestätigung bekam ich neulich durch einen Töpfe- und Pfannenhändler auf einem großen Münchner Markt: "Das alte Teflon-Glump kaufen nur noch Leute, die keine Ahnung haben. Aber der Trend geht hin zu den alten Materialien wie Eisen und zu neuen Pfannen mit Keramikversiegelung."

 

Aha. Interessant. Es hat sich also was getan auf dem Kochmarkt - und diesmal nicht hinsichtlich der Zutaten. Neu war mir allerdings das Thema Keramikversiegelung. Es gibt jetzt Töpfe und Pfannen, die genauso leicht und einfach zu reinigen sind wie Teflonpfannen, aber ohne PTFE oder PFOA. Sie haben auch eine Antihaftwirkung und können für jeden Herd verwendet werden. Anbieter sind unter anderem BAF mit der Serie Greenline. Ich habe noch keine Erfahrungen mit solchem Kochgeschirr, sondern bleibe lieber bei meiner schmiedeeisernen Pfanne von Anne. Damit bin ich voll zufrieden, die hält sicherlich ein Leben lang. Und: Eisenpfannen geben Eisen ab. Und das ist genau das, was unser Körper oft zu wenig hat. Genaueres nachzulesen über Eisengeschirr und seine Handhabung ist auf der Seite des Unternehmens aus Simmershofen. Ich habe sie auf einer Bio-Food-Messe in München entdeckt und war gleich begeistert. Aber: Jeder hat andere Vorlieben, keine Frage. Interessieren würden mich diese Keramikkern-Pfannen ja schon...

 

Bildquelle: Pfanne von Anne

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22. Juni 2010 2 22 /06 /Juni /2010 18:16

Traktor-web.jpgIm Sommer bleibt die Küche ja öfter mal kalt. Gut, im Moment wahrscheinlich weniger. Aber ich hoffe, der Sommer kommt bald! Wer gerne Salate isst oder sich abends auch mal mit einem kleinen Vesper zufrieden gibt, kann mit der Auswahl an regionalen Produkten wie Essig, Öl, Aufstrichen oder Eingelegtem viel für die hiesige Bio-Landwirtschaft tun. Deshalb möchte ich in nächster Zeit auch einige einheimische Besonderheiten vorstellen. Als Slow Food Mitglied bin ich bin ja immer für die Unterstützung regionaler Erzeuger. Denn es gibt so viele tolle deutsche Schmankerl, die sich wirklich zu probieren lohnen. Ein Beispiel: Olivenöl ist wirklich super. Aber leider vergessen wir aus lauter Begeisterung für Bella Italia, dass auch wir tolle Pflanzenöle erzeugen. Ein sehr gesundes und dabei fast vergessenes Produkt auf das ich immer wieder gerne hinweise ist das Leinöl. Viele müssen sich an den Geschmack erst gewöhnen. Ich finde, es ist eine richtige Spezialität. Es wird aus Leinsamen gewonnen und sollte - genauso wie ein gutes Olivenöl - kalt gepresst sein. Leinöl hat einen sehr hohen Gehalt an an Alpha-Linolensäure, welche zu den Omega 3-Fettsäuren gehört. Es enthält auch deutlich mehr Omega-3-Fettsäuren als alle anderen pflanzlichen Öle. Zum Vergleich: Der Gehalt in Leinöl beträgt 49 %, in Olivenöl 1 % und in Distelöl gerade einmal 0,5 %. Außerdem enthält es Lecithin, Vitamin E, und Lignane - hormonähnliche Stoffe, die eine antioxidative Wirkung besitzen.

 

Wichtig ist, das Leinöl nie zu erhitzen  – also am Besten immer nach dem Kochen hinzufügen oder für Salate verwenden. Außerdem wird empfohlen, es dunkel zu lagern, am Besten direkt im Kühlschrank. Es kommt ansonsten zu einem leicht bitteren Geschmack. Übrigens: Die Wirkung der positiven Eigenschaften von Leinöl wird noch verstärkt, wenn es mit eiweißhaltigen Speisen wie Quark oder Joghurt verzehrt wird. Jetzt im Sommer zum Beispiel in einem selbst gemachten Frühlingsquark!666-1.jpg

 

Achten Sie beim Kauf auf biologische Herkunft. Ein günstiges und gutes Bio-Leinöl gibt es beim einem Onlineversand aus dem Spreewald. Dort gibt es neben dem Lein- auch Raps-,  Kürbiskern-, oder Nussöl sowie andere Schmankerl für die gesunde Brotzeit. Besonders toll finde ich auch die handgemachten Nudeln. Die würde ich gern mal als Nudelsalat probieren!

 

  

Bildquellen

unten: www.spreewald-praesente.de oben: www.piqs.de / Traktor / asf2k5

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12. Juni 2010 6 12 /06 /Juni /2010 21:05

Jetzt ist es raus: Die Schotten leben enorm ungesund. In einer Studie der Universität Glasgow wurden die fünf lebensgefährlichen Angewohnheiten Rauchen, Trinken, Bewegungsmangel, Übergewicht und schlechte Ernährung untersucht. Resultat: In Schottland lebt fast jeder Erwachsene mit einem dieser bedeutenden Gesundheitsrisiken, mehr als die Hälfte sogar mit drei oder mehr Risikofaktoren. Nur 2,5 Prozent der Bevölkerung lebt ohne eines der genannten gesundheitlichen Risikofaktoren. Wow.

 

Die Studie befasste sich laut Berliner Morgenpost mit einem Forschungsansatz, bei dem nicht nur einzelne Risikofaktoren, sondern die Anhäufung von ungesunden Angewohnheiten im Lebensstil der Menschen untersucht wird. "Ungesunde Verhaltensweisen bündeln sich, die Kombination ist synergetisch, dadurch steigt das Risiko unverhältnismäßig an", sagt Studienleiter David Conway.

 

Die häufigste ungesunde Angewohnheit war unausgewogene Ernährung. Zehn Prozent der Befragten waren zudem sowohl Raucher als auch starke Trinker. Von diesen zehn Prozent hatten sich drei Viertel noch zwei oder drei weitere Risikofaktoren zugelegt. Woran liegt´s, dass besonders die Schotten so ungesund leben? Als Ursache werden vor allem wirtschaftliche Faktoren für diesen Lebensstil gesehen. Besonders Menschen aus armen Gegenden mit schlechter Bildung leben am ungesündesten. Ich hoffe nicht, dass sich auch Deutschland in diese Richtung entwickeln wird. Auch bei uns sprechen Experten hinsichtlich der Ernährung immer öfter von einer Zwei-Schichten-Gesellschaft.

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7. Mai 2010 5 07 /05 /Mai /2010 09:15

apfelWussten Sie, dass Bio-Frischware regelmäßig geprüft wird? Und zwar von einem Verband namens BNN. Dieser führt ein Monitoring durch, das checkt, ob sich Hersteller von Biogemüse und -obst an die deklarierten Höchstgrenzen für Pestizide halten. Das Ergebnis: Über 96 % der untersuchten Proben wiesen die vorgeschriebenen Werte auf, nur 0,4 % lagen darüber. Toll: In Äpfeln, Auberginen, Paprika und Tomaten aus Bio-Anbau wurden überhaupt keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel nachgewiesen.

Abgesehen davon: Bio schmeckt einfach besser!

 

Quelle: eve Magazin

Bildquelle: www.piqs.de/ apfelstil, knipsermann

 

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5. Mai 2010 3 05 /05 /Mai /2010 17:29

Auf Yahoo! steht ab heute mein zweiter Artikel Online. Nachlesen könnt ihr hier:

 

http://tinyurl.com/37y69pt

 

Dort habe ich jeweils über die gesunden Inhaltsstoffe von Blattgemüse, Nüssen, Knoblauch, Zwiebeln und Yogurt geschreiben. Schaut mal vorbei!

Und: Bis bald :-)

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8. März 2010 1 08 /03 /März /2010 17:54
Kuh6-web.jpgUm mal mit einem Vorurteil aufzuräumen: Ich bin nicht gegen Fleischkonsum und ich bin auch keine Vegetarierin. Das war ich mal. Vielleicht graust es mich eines Tages wieder davor und ich lebe dann wieder fleischabstinent? Kann ich nicht sagen, aber momentan esse ich durchaus auch mal gerne Fleisch. So, das musste mal gesagt werden ;-)

Manchmal hab ich den Eindruck, Menschen sehen Fleischkonsum und gesunde Ernährung als Gegensatzpaar. Das muss doch gar nicht sein. Denn "gutes" Fleisch hat auch gute Inhaltsstoffe. Zugegeben: Ich bin eine Verfechterin von Bio-Fleisch. Auch wenn es teurer ist. Klar: Die Haltung, das Futter, der größere Zeit- und Kostenfaktor eines Biobetriebes etc. Aber ich verzichte gerne auf Quantität und leiste mir dafür Qualität. Auch wenn Fleisch so zu einem selteneren Gut wird. Wunderbar einfach bestellen kann man Biofleisch hier in München übrigens mit einem Bio-Lieferdienst aus Dachau, der sich auf Biofleisch und Biowurst spezialisiert hat. Und da mich so viele Freunde schon danach gefragt haben, dachte ich, ich poste es mal hier auf Naked Food. Normalerweise bekommen Sie aber mittlerweile auch in jedem Supermarkt Fleisch in Bioqualität. Wenn Sie nicht zufällig auch in München wohnen, informieren Sie sich doch mal  hier über Möglichkeiten in Ihrem Umfeld.

Doch gerade beim Thema Fleisch stellt sich mir oft die Frage: Sind Verbraucher wirklich bereit, für Bio-Fleisch tiefer in die Tasche zu greifen? Theoretisch kann man auch sieben Tage die Woche günstiges Fleisch aus dem Supermarkt bekommen. Und ich verstehe den Einwand "Kostenfaktor" wirklich. 

Ich denke, das muss einfach jeder mit sich selbst vereinbaren. Fakt ist, dass die Tiere bei zertifizierter Bio-Haltung wenigstens gewisse Grundbedürfnisse erfüllt bekommen wie Licht und Luft (!). Außerdem ist die Zufuhr von Hormonen und Medikamenten streng reglementiert, die Tiere bekommen kein Tiermehl und kein genmanipuliertes Futter und: Biofleisch ist in seiner Zusammensetzung nachgewiesenermaßen hochwertiger, als herkömmliches Fleisch aus Massentierhaltung. Es weist nämlich viel mehr Omega-3-Fettsäuren auf. Das trifft übrigens bei allen tierischen Produkten im Vergleich Massentierhaltung - Biohaltung zu, also auch bei Milchprodukten.

Ich hoffe, jedenfalls, dass noch mehr Verbraucher beim Thema Fleisch umdenken. Bei den Käfigeiern hat das doch auch gut geklappt!

Um einen bekannten Star-Koch noch zum Abschluß zu zitieren:
"Die Deutschen geben von allen europäischen Nationen am wenigsten für Lebesmittel aus. Wir neigen eher dazu, Schlechtes aufzumotzen: Billiger Mist, aber die tollste Tischdeko - mit Sinnlichkeit hat das überhaupt nichts zu tun."
(Vincent Klink in Schrot&Korn, Ausgabe März 2010)

Bildquelle: www.piqs.de/Rittersporn:Kälbchen auf Weide
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22. Februar 2010 1 22 /02 /Februar /2010 11:03

Heute möchte ich euch kurz auf meinen Artikel bei YAHOO! aufmerksam machen, den ich für Jameda über Anti-Aging-Ernährung geschrieben habe.

Über das Thema Anti-Aging kann man ja durchaus unterschiedlicher Meinung sein - denn altern tun wir alle, egal wie gesund wir uns ernähren. Und natürlich sollte man versuchen, eine gesunde Einstellung zum Älterwerden zu entwickeln. Trotzdem: Die Zeichen der Zeit möchte wohl jeder so lang wie möglich unterbinden.Tatsache ist: Das Altern lässt sich durch eine gesunde Lebensführung zumindest verzögern - und da gehört vor allem eine gesunde Ernährung dazu.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mal bei Yahoo vorbei schaut oder dort sogar einen Kommentar hinterlasst! (Das zeugt von regem Interesse meiner Leser ;-))

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