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17. September 2009 4 17 /09 /September /2009 16:57
Bis vor Kurzem wusste ich noch gar nicht, dass ein Kürbis SO gesund ist. Aber um so besser, denn ich mag das "Gemüse" (eigentlich gehört er zu den Beerenfrüchten) sehr gerne. Durch seinen hohen Gehalt an Betacarotin und den Vitaminen A, C und E sowie Magnesium, Kalzium und Kalium ist der Kürbis wunderbar geeignet, die Abwehrkräfte unseres Körpers zu stärken und freie Radikale abzuwehren. Und genau das brauchen wir jetzt in der kalten Jahreszeit!

Man kann nicht nur leckere Beilagen, Suppen oder Aufläufe machen. Man kann ihn auch einlegen und vor allem gut auf Vorrat kaufen, denn er ist - wenn die Schale unversehrt ist - monatelang haltbar. Für zögerliche Köche also auch kein Problem ;-) Beim Hokkaido-Kürbis müsst ihr nicht mal schälen. Einfach teilen, Kerne raus und Fruchtfleisch verarbeiten.

Hier habe ich etwas ausführlicher zum Thema Kürbis als Gesundmacher geschrieben. Ich hoffe, das Lesen macht euch Spaß!
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Published by Sabine Segerer - in Gemüse
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12. März 2008 3 12 /03 /März /2008 20:44
Der Kohlrabi gilt als typisch deutsches Gemüse. Dabei kommt er ursprünglich aus Italien und kam erst im Mittelalter zu uns nach Deutschland.

Was hat der Kohlrabi zu bieten? Sehr viel: Bereits 150g decken den Tagesbedarf an Vitamin C, außerdem strotzt er vor Beta-Carotin und Mineralien. Was jedoch viele nicht wissen: Die Blätter sind am gesündesten! In den kleinen Kohlrabi-Blättchen verbirgt sich nochmal ein Vielfaches der eben genannten Stoffe. Diese also unbedingt mitverarbeiten, am besten klein geschnitten im Salat. 
Die kleine Knolle enthält weiterhin noch Phosphor, Kalium, Magnesium, Jod, Kalzium und beinahe soviel Eisen wie Spinat. Kalzium ist wichtig für Knochen und Zähne, weshalb Kohlrabi Kindern so oft wie möglich gereicht werden sollte. Meist ist das wegen des leicht süßlichen Aromas auch kein Problem. Magnesium ist günstig für Nerven, Herz und Muskeln.

Tipp: Nur junge Knollen kaufen, nicht die mit "Rissen", die werden schnell holzig. Wenn die Wurzelansatz noch relativ weich ist, und eben nicht wie Holz, ist das Gemüse noch jung und frisch.
Köstlich schmeckt Kohlrabi sowohl roh, als auch gedünstet mit etwas Salz, Pfeffer, Muskat und Sahne oder auch püriert als Kohrabisuppe. Es gibt eigentlich unendlich viele gute Gerichte, da Kohlrabi einen sehr angenehmen, feinen Geschmack hat. Ich mag ihn gerne mit Fisch oder in Kombination mit Karotten und etwas Zitronensaft bzw. einem Klacks Creme fraiche. Oder als Gratin mit Hackfleisch und etwas Käse überbacken..mmmh...
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3. März 2008 1 03 /03 /März /2008 20:57
Kartoffeln kennt jeder und man weiß auch im Allgemeinen, dass sie gesund sind.  Aber: Der Kartoffelkonsum ist in unserer Gesellschaft drastisch zurück gegangen. Wurden in den 50ern pro Kopf und Jahr noch gut 180 kg gegessen, sind es heute nur noch knapp 70 kg. 

Viele sind  möglicherweise von der These verunsichert, Kartoffeln oder Kartoffelgerichte würden dick machen.Wie immer ist das natürlich eine Frage der Zubereitung. Kartoffeln pur machen gar nicht dick, da sie pro 100g nur 85 kcl haben. 
Was ist aber eigentlich so gesund an ihnen? Kartoffeln besitzen besonders hochwertiges Eiweiß und bereits 150g davon decken fast den gesamten Bedarf an essentiellen Aminosäuren. Wussten Sie, dass die leckeren Knollen mit Ei zubereitet eine extrem gesunde Kombi ist? Weil durch das Ei die fehlenden Aminoäuren zu 100% ergänzt werden! Außerdem haben Kartoffeln viel Vitamin C, reichlich B-Vitamine, Folsäure, Panthothensäure und Fluorid. Das so wertvolle (und in Pflanzen so seltene) B12 sowie Kupfer und Zink sind in ihnen ebenso enthalten.
Der hohe Kaliumgehalt in diesem Gemüse dient ideal zur Entwässerung und Entschlackung des Körpers und unterstützt somit die Nieren, ist aber auch für das Herz ein großes Trumpf (Kartoffeln sollen dadurch vor Schlaganfall schützen). Die Ballaststoffe wirken verdauungsfördernd, Magnesium dient den Nerven und dem guten Schlaf, die basische Wirkung ist im Magen säurebindend.

Tipp: Immer mit Schale kochen! So bleiben alle Vitamine und Mineralien erhalten. Nie Salz ins Kochwasser geben,. Die klassischen Salzkartoffeln schwemmen das Gute aus dem Gemüse heraus. Rezepte gibt es wie Sand am Meer!  Im Frühling bieten sich Kartoffeln immer mit einem leckeren Frühlingsquark an (z.B. mit Bärlauch - gibt es mancherorts schon!, Petersile etc.) oder aber auch mit Matjesfilet. Roher Fisch (aber theoretisch auch Fleisch, z.B. geräuchert etc.) ist im Übrigen in der Trennkost  in Kombination mit Kohlenhydraten - also auch Kartoffeln - erlaubt! Also warum nicht auch mal mit geräuchertem Lachs genießen...?

Zu Verwendung, Geschichte und Lagerung hier mehr.

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21. Februar 2008 4 21 /02 /Februar /2008 22:18
Gruenkohlblatt-muecke.jpgQuelle: www.piqs.de / Muecke: Grünkohlblatt
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Als ein relativ unsexy Gemüse in unseren Breiten gilt ja leider der Grünkohl. Im Norden Deutschlands ist er auf dem Mittagstisch noch üblicher als im Süden.  Dabei ist er ein echt faszinierendes Grün: Wie beim Rosenkohl bewirkt der Frost im Winter, dass sich das Zellgewebe aufschliteßt, die Blätter weich macht und die Stärke sich in Zucker verwandelt. Der Kohl schmeckt dadurch milder.

Was hat das "Grünzeug" zu bieten? Enorm viel. Seine schwefelhaltigen Substanzen stehen im Ruf Lungenleiden heilen zu können. Beta-Carotin en masse hat er vor allem - und außerdem Magnesium, B-Vitamine (darunter das sehr seltene B6, das besonders für Frauen wichtig ist), Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen (diese beiden sind besonders für das Wachstum bei Kindern wichtig). 100g des Grühkohls decken bereits 100% an Vitamin C! 

Für alle, die mit Wasser im Körper zu kämpfen haben: Das Kalium im Kohl hilft ideal Wasseransammlungen herauszuschwemmen. Grühkohl fördert außerdem die Verdauung und ist zur innerren Reinigung bei Hautkrankheiten geeignet. Durch den hohen Carotingehalt ist er super bei schwachen oder müden Augen                            
(Bilschirmarbeit und Nachtblindheit!).

Tipp: Nie als Rohkost verwenden, er ist zu hart dafür. Außerdem wegen der fettlöslichen Vitamine immer mit etwas Fett zubereiten.
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19. Februar 2008 2 19 /02 /Februar /2008 20:36
arti-1.jpgSie sehen schön aus und gehören zum Stamm der Disteln: Die Artischocken. Viele kennen sie nur aus dem Glas. Dabei gibt es kaum etwas einfacheres, als das Kochen von frischen Artischocken. 

Sie werden zuerst kurz gewaschen. Dann schneidet man den Stil ab, so dass sie "stehen" könnten. Da wo wir den Stil abschneiden befindet sich ja der Artischockenboden, das Beste an der ganzen Sache. Und dort müssen wir ja nachher leicht hinkommen.

In einem großen Topf lässt man Wasser aufkochen und gibt noch etwas Salz und eine Scheibe Zitrone hinein sowie die Artischocken, die dort für mindestens zwanzig Minuten richtig kochen müssen. Sie müssen nichts schälen und nichts schneiden, außer eben den Stil zu entfernen. Wenn es anfängt nach Artischocken zu duften, könnten sie fertig sein. Ein Tipp: Wenn sie auf dem Teller richtig auseinander fällt und sich quasi wie eine Blume öffnet, ist sie fertig. Man muss nur an der Spitze oben die Blätter ein wenig mit der Gabel  auseinander ziehen und es entfaltet sich die volle "Blütenpracht". Im Innersten, sozusagen unter den kleinsten Blättchen im Zentrum der Pflanze, befindet sich das Artischockenherz, das vom sogenannten "Heu" geschützt ist. Diese Fasern kann man vorsichtig abheben und entsorgen.

Es gibt viele Arten von Soßen und Zubereitungsmöglichkeiten. Ich mag es aber am liebsten ganz einfach: Mit Salz, Pfeffer und Butterflocken. Da schmeckt man die Artischocke pur!  Man zupft Blatt für Blatt und isst nur das dickere Blattende, quasi da, wo die Blätter aus dem Herzen wachsen. Ein absoluter Genuß!

Aber nicht nur das. Dieses Distelgemüse kann neben etwas Eiweiß mit Carotin, Vitamin B, C, E (Antioxidanzien!) und heilsamen Flavonen aufwarten. Besonders interessant ist aber, dass die Artischocke Bitterstoffe aufweist, die die Gallentätigkeit anregt (Cynarin). Und die Galle ist bekanntlich wiederum für unsere Fettverdauung zuständig: Sie regt den Fettstoffwechsel an, senkt die Blutfettwerte und wirkt cholesteriensenkend. Man kennt vielleicht die gesamte Palette der Entschlackungspillen aus der Drogerie, die alle mit Artischockenextrakt arbeiten. Auch der Saft aus Artischocken wird für teures Geld für diese Zwecke angeboten. Im Übrigen ist die "essbare Distel" ebenso gut für die Leber, da sie bei der Regeneration der Leberzellen hilft und bei der Entgiftung des Körpers allgemein. Vor allem bei sämtlichen Stoffwechselkrankheiten wie Rheuma, Gicht, Fettsucht oder Drüsenerkrankungen kann die Artischocke mit ihren Inhaltsstoffen, v.a. mit ihren vielen Enzymen, heilend wirken. 

Aber was soll´s: Ich finde sie einfach extrem geschmackvoll. Schon im18. Jahrhundert galt sie im Übrigen als exklusives Feinschmeckergemüse!
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16. Februar 2008 6 16 /02 /Februar /2008 13:21
fenchel.jpg
Quelle: www.piqs.de /heliki: "erntefrisch"
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Schon im Altertum wurde Fenchel überall gegessen: China, Indien, Arabien, Griechenland. Nach Deutschland kam er durch die Benektinerinnen und wurde somit ein beliebter Dauergast in Klostergärten.
Vor allem bei Krankheiten wie Erkältungen mit Schnupften und Husten wurde er gerne eingesetzt.

Fenchel strotzt nur so vor Carotin und hat zweimal soviel Vitamin C wie Orangen sowie B-Vitamine, Kalium, Kalzium, Phosphor und einen enorm hohen Eisengehalt, den höchsten unter allen Gemüsen. Für die Gesunderhaltung oder Gesundung der Schleimhäute und Atmungsorgane sorgen bestimmte ätherische Öle: das Anethol und Fenchon. Sie sorgen auch für Beruhigung bei nervösem Magen und regen Leber und Nierentätigkeit an. Fenchel erleichtert bei Erkältungen auch heute noch das Atmen und durch seinen hohen Vitamin C-Gehalt sorgt er in der Winterzeit  für schnelle Gesundung. Man sollte ihn roh und dünn geraspelt unter die im Winter relativ nährstoffarmen Salate (außer Endivie) mischen. Damit sich das Vitamin A richtig entfalten kann, immer mit etwas Fett zubereiten.
Besonders lecker ist  gekochter bzw. gebackener Fenchel mit Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch, z.B. als Gratin oder Auflauf mit etwas Käse überbacken. Sehr empfehlenswert!

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12. Februar 2008 2 12 /02 /Februar /2008 21:14
Rote Rüben-die kennt man doch nur noch aus dem Glas. Ein ewiges süß-sauer.

Dabei gibt es so viele Möglichkeiten dieses leckere Gemüse zuzubereiten, aber dazu später.
Rote Rüben, oder Rote Beete -wie man oft sagt- sind ein wahrer Gesundheitsspender. Man sagt der kleinen Rübe sogar enorme Heilungskräfte bei Krebserkrankungen nach. Patienten sollen nach literweisem Rübensaft schon gesund geworden sein. Fakt ist, dass dieses Gemüse und dessen Inhaltsstoffe zumindest unter die "Krebsschutzstoffe" einzureihen ist. 

Rote Rüben enthalten reichlich Kohlenhydrate, wertvolle Aminosäuren wie Asparagin, Glutamin und Betain sowie viel Kalium, Magnesium und Natrium, Eisen und Kupfer zur Blutbildung, die Vitamine A, B, C und vor allem Folsäure sowie Panthotensäure. Und darüber hinaus noch Bioflavone, Rutin, Betain, Cholin. Cholin macht beispielsweise Fett flüssiger und verhindert die Anlagerung an Arterienwänden. Bioflavone wirken stark antioxidativ und stärken unserre Zellen vor Angriffen der Sauerstoff-Radikalen (die uns v.a. altern lassen)! Betain regt Leber und Galle an und wirkt antibakteriell. Dieses kleine erdig schmeckende Gemüse ist also Wahnsinn, was die Inhaltsstoffe betrifft und sollte regelmäßig auf den Tisch kommen. Ein Rezept dafür findet sich unter der Rubrik Trennkostgerichte. Sehr zu empfehlen!
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