Freitag, 9. mai 2008
Einen super-interessanten Kochblog "anderer Art" habe ich heute per Zufall entdeckt, nämlich den Wildkräuter-Rezepte-Blog.

Dort stellt der Autor oder die Autorin (leider finde ich kein Impressum) faszinierend vielfältige Rezepte mit Wildkräutern aller Art vor, wie Brennesselspinat, Sauerampfersuppe (Mmmh!) und Ähnliches. Auch Wildkräuter-Shops, -Restaurants oder Tipps, wo die Kräuter am besten zu sammeln sind kommen nicht zu kurz.

Schön, mal was anderes, mutiges im Bereich der kochenden Blogger zu sehen. Etwas, das mal abweicht von oft ähnlichen Mainstream-Gerichten in vielen Kochblogs! Und: Wer kennt heute denn schon noch Kräuter, obwohl sie oft in direkter Nähe von uns wachsen und an Gesundheit kaum zu übertreffen sind - und an Geschmack im Übrigen auch nicht! Ich werde demnächst einstellen, wie und womit ich meinen selbstgepflückten Tee mache. Danke für die Inspiration!
Bildquelle: www.piqs.de/aalex: unbeliebtes kraut...?
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Kräuter
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Montag, 21. april 2008
Thymian ist eines meiner Lieblingskräuter. Es schmeckt fast in Allem.
Vor allem aber ist Thymian leicht selbst zu ziehen, da er relativ anspruchslos ist - ideal also auch für den Balkon. Und es geht nichts über einen Tomatensalat mit Schafskäse und frischem Thymian!

Thymian enthält Phenol und Thymol - zwei ätherische Öle -sowie Gerbstoffe und Flavonoide.

Thymol hat auf Bakterien, Viren und Pilze eine wachstumshemmende Wirkung, wirkt krampflösend und hilft bei Husten, z.B. als Thymiantee. Die Gerbstoffe des Thymians unterstützen die antientzündliche Wirkung und regulieren die Verdauung.


Zu Anwendungen mit Thymians weitere Infos hier.

von Sabine Segerer veröffentlicht in: Kräuter
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Montag, 21. april 2008
Viele fragen immer wieder: Wie funktioniert Trennkost? Was muss man da trennen?
Na ja, im Prinzip Kohlenhydrate und Eiweiße. Dann gibt es noch die Gruppe der neutralen Nahrungsmittel. Aber was genau gehört zu den Kohlenhydraten und was zum Eiweiß und wieso neutral?

Für viele Ratlose hier ein Link zu einer super Übersicht, bei der genau aufgeschlüsselt wird, was was ist. Neutrale Lebensmittel können sowohl mit Eiweiß als auch mit Kohlenhydraten gemischt werden  (z.B. milchsaure Lebensmittel wie Quark oder Jogurth (Eiweiß) mit Kartoffeln (Kohlenhydraten) ist erlaubt!). Eine Philosophie für sich, aber eigentlich ganz einfach!
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Allgemein
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Freitag, 18. april 2008
Ein Ding in eigener Sache:
Es gibt einen Wettbewerb für Blog-Logs auf der folgender Seite.

Und wenn Euch mein Chilli-Naked-Logo gefällt, würde ich mich über Unterstützung sehr freuen.

Naked Food ist mit der Nummer 164 am Start. Einfach auf den Favoriten-Buttom rechts klicken.

Eine nette Idee übrigens - Kompliment an das Marketing-Blog-Team!
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Allgemein
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Sonntag, 13. april 2008
Wenn man mal etwas anderes machen möchte als den Klassiker Spargel mit Sauce Hollandaise ist dieses Rezept hervorragend.

Grüner Spargel eignet sich für Pfannengerichte besser, da er schneller durch ist und man ihn auch kaum schälen muss.
Spargel schälen, in Stücke schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl anbraten. Dann etwas Chill, Speck  und kleine Tomatenstückchen hinzu geben und bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme ca. 10 Minuten braten lassen. Die Tomaten sondern Saft ab und somit hat der Spargel etwas Flüssigkeit um zu garen. Ab und zu umrühren.

Drei oder vier Eier in einer Schüssel verrühren und etwas Milch dazu geben, die Eiermischung über die Spargel-Tomatenmischung geben, Parmesan darüber hobeln und wieder bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme 5-10 Minuten stocken lassen. Das ist so lecker! Der Käse, der Speck, die Tomaten und der grüne Spargel, genial...Zum Schluss noch mit Salz, Pfeffer und Dill oder anderen Kräuter würzen und einige Spritzer Balsamico drauf und schon kann gegessen werden!
Spargel enthält eine Unmenge an wichtigen Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, zahlreiche Vitamine und wirkt verdauungsfördernd und entwässernd.
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Trennkost - Rezepte
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Samstag, 12. april 2008

Mal wieder ein Trennkost-Ofengericht. Ich bin einfach begeistert, wie schnell und unschlagbar gut diese Fleisch-Gemüsegerichte im Ofen werden.

Der Rinderbraten geht so:

Fleisch waschen, salzen, pfeffern. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, darin Rosmarin anbraten und das Fleisch dort von allen Seiten anbraten.

Dann in eine feuerfeste Form nochmal Olivenöl geben, am Rand entlang rohes Gemüse aller Art drappieren: Karotten, Paprika, Tomaten, Fenchel, Zwiebeln, Knoblauch.
Das Fleisch - wenn es von allen Seiten braune Farbe abbekommen hat - in die Mitte der Form geben.

Über das Ganze nun einen halben Liter Rotwein, Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence, Knoblauchzehen und etwas Honig geben. Frische Thymian und Rosmarinzweige zwischen das Gemüse stecken. Man kann auch noch Pfefferkörner oder Chillis dazu geben, wenn man mag, genauso Lorbeer...der Fantasie sind keine Grenzen gesteckt!
Dann ab damit in den Ofen. Dort brutzelt alles vor sich hin und die Aromen vermischen sich. Mann kann sich gar nicht vorstellen, wie gut das schmeckt. Der Rotwein verdampft vollkommen und gibt mit dem austretenden Saft des Fleisches, dem Gemüse und den Kräutern dien ultimative Soße ab. Lecker!
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Trennkost - Rezepte
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Donnerstag, 10. april 2008
Ein echter Jamie Oliver Klassiker ist dieses "Natürlich Jamie"- dabei ist es sein neuestes Werk.
Nicht nur, dass er uns wieder geniale und gesunde Rezepte liefert, die einfach und schnell zu machen sind - diesmal geht er noch einen Schritt weiter und fängt beim eigenen Anbau der Lebensmittel wie Gemüse, Pilze und Obst an und gibt diesbezüglichTipps rund um den gesunden Garten. Er wählt die Zutaten und Rezepte dabei nach Saison aus und fördert wirklich die Lust auf "natürliches", also naturbelassenes Essen - wie der Titel schon sagt! Da wird fleißig gegossen, geerntet und gegrillt. Den Bildern sieht man die Frische regelrecht an, so dass einem das Wasser nur so im Munde zusammen läuft.
Intensiver kann man gar nicht mehr kochen denke ich. Man züchtet, geht in den Garten und holt sich frisch aus der Erde, was man braucht. Für viele "Ländler" sicher kein Novum. Trotzdem schafft es Jamie mal wieder zu zeigen, wie einfach es eigentlich ist, auf "Selbstversorger" zu machen (auch wenn man nur einen Balkon zur Verfügung hat) und einem die Angst vor zu viel Arbeit und schmutzigen Fingern zu nehmen. Nicht nur beim Kochen wirkt er ungeheuer motivierend, sondern auch hier. Und das ist wirklich sein großer Pluspunkt. Man nimmt ihm die Begeisterung für jede Erdbeere und für jedes eigenkreierte Gericht ab.
Und nebenher gesagt stellt er aufgrund der mediteranen Prägung der Rezepte unbewußt auch sehr viele Trennkostgerichte vor. Ich kann das Buch nur empfehlen!

Hier zu bestellen/Bildquelle Amazon
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Kochbücher
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Montag, 31. märz 2008
Spät essen macht dick? Gekochtes Gemüse ist ungesünder als rohes?
Mit den größten Irrtümern in der Ernährung räumt jetzt ein Artikel auf Welt-Online auf.

Folgende Ernährungstipps sind laut Info der Website falsch:

Dünne Menschen leben gesünder als dicke
Fast Food macht krank
Bio-Kost ist gesünder
Alkohol in Maßen ist gesund
Fleisch braucht der Mensch
Schlanker ohne Frühstück
Kartoffeln machen dick
Traubenzucker hält fit
Margarine ist besser als Butter
Kochen zerstört Nährstoffe
Gesunde Ernährung ist schwierig

Interessante Thesen, oder? Ich stimme allen zu.
Ok, beim Thema Fast Food muss ich schon sagen, dass die meisten Fast Food Angebote bzw. Fertiggerichte entweder Unmengen an Fett oder Geschmackstoffen in sich haben, weil sie sonst einfach nicht schmecken würden. Wenn man aber auch Tiefkühlgemüse als Fast Food bezeichnet, stimmt die These, da dieses ja oft noch reichlich Vitamine enthält. Es ist auch mal notwendig, dass die Bevölkerung mit diesen unötigen Verboten und Geboten hinsichtlich der Ernährung verschont wird. Manchmal weiß man ja schon gar nicht mehr, was jetzt eigentlich gesund sein soll und was nicht. Die Bandbreite an Ratschlägen und Tipps und v.a. die oft gegensätzlichen Meinungen der Experten verwirren einen oftmals nur. Dabei sollte doch jeder auf seinen Körper hören, ich denke, das ist immer noch der beste Weg - vorrausgesetzt man isst nicht schon völlig denaturiert...

Lieber mal Sushi als Fast Food essen, das ist nicht fettig und durch die Algen und den Fisch einigermaßen gesund!

Bildquelle: www.piqs.de / yohe!: mame sushi
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Allgemein
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Donnerstag, 27. märz 2008
Was machen Promis, um sich gesund und schlank zu fühlen? Habe eine interessante Seite gefunden, auf der einige über die Ernährungsform der Trennkost sprechen. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele doch Trennkost machen (z.B. auch Christina Aguilera - wusste ich nicht) oder sich zumindest dafür interessieren. Meistens wird die Einfachheit und  Variabilität der Ernährungsart  gelobt sowie auch der gesundheitliche Erfolg. Wichtig ist, dass man eine Ernährungsform nicht ausschließlich wegen des Abnehmens wählt. Man muss sich wohl fühlen, satt werden und sich nicht unter Druck setzen. Essen soll schließlich Spaß machen!
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Allgemein
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Montag, 24. märz 2008
Augen auf beim Waldspaziergang: Jetzt ist wieder Bärlauch-Zeit!grau.jpg
Die grünen gesunden Blätter findet man momentan überall - besonders in Mischwäldern oder am Wegesrand, wo die Sonne gut hin kommt. Bärlauch fördert die Verdauung und hat viel Vitamin C.
Für alle, die dieses leckere, knoblauchartige Kraut mögen, habe ich dank meiner Mutter ein tolles neues Rezept. Bärlauch-Graupen Risotto.

Graupen kann man in jedem Supermarkt kaufen. Sie sind leider etwas in Vergessenheit geraten oder meist nur in Suppen oder Eintöpfen zu finden. Dabei schmecken sie so gut! Einfach mal ausprobieren:
Die Graupen werden über Nacht eingeweicht und dann nach Vorschrift gekocht. In der Pfanne rote Zwiebeln in genügend Butter anbraten, eine gute Menge geschnittenen Bärlauch dazu und diesen ganz kurz andünsten. Die Graupen dazu geben, Deckel drauf. Der Bärlauch soll mit seinem Duft möglichst alle Graupen umhüllen. Das Ganze dann ab und zu umrühren und anbraten. Salz, Pfeffer und etwas Curry dazugeben. Wenn man es intensiv möchte zum Schluß noch etwas frisch geschnittenen Bärlauch drüber geben. Das ist ein einfaches, aber so leckeres Gericht. Graupen sind zwar kein Vollkorngetreide, da sie geschliffene Gerstenkörner sind, aber geschmacklich viel voller und ursprünglicher als z.B. Reis - zumindest als weißer Reis. Ich kann sie nur empfehlen, sie einmal so zuzubereiten und nicht immer nur als Suppeneinlage! Der etwas erdigere Geschmack des Korns passt ideal mit der süßen roten Zwiebel zusammen, der Bärlauch und das Curry runden das Ganze noch ab. Und wie (fast) immer: Ist in zehn Minuten fertig und kann sofort auf den Tisch!
von Sabine Segerer veröffentlicht in: Trennkost - Rezepte
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Über diesen Blog

Profil

  • : Sabine Segerer
  • naked-food
  • : weiblich
  • : 1977 in Rosenheim geboren, lebt und arbeitet in München. Wer sagt, dass man Kochbücher nicht wie Romane lesen kann, der lügt. Außerdem liebe ich Ernährungsbücher aller Art und kann stundenlang über Gesundheitstipps reden.

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