Dass das Thema Ernährung und Gesundheit im wahrsten Sinne des Wortes grenzüberschreitend wirkt, hat sich hier wieder bewahrheitet und mich bestärkt, es für mich noch weiter auszubauen - bin ja schon am Pläne schmieden! ;-)
Die Suche nach Bio ist heutzutage echt nicht mehr schwierig. In jeden Supermarkt gibt es Bio-Gemüse, Bio-Nudeln und -Obst. Trotzdem - so ist zumindest meine Erfahrung - ist
man teilweise organisatorisch gefordert, denn nicht überall lässt sich gut einkaufen, ohne gleich ein Vermögen dafür hin zu blättern. Ich habe jedenfalls schon oft Obst vom Supermarkt gekauft, das
zwar Bio war, dafür total hart, teuer und unreif.
Pflichttermine! Auf ARTE ist gerade Themenwoche "Ernährung".
Was uns die Werbung nicht alles weis machen will. Dieser Kinderriegel ist aufgrund seines „Milchgehalts“ besonders gesund, jenes Joghurt wegen seiner einzigartigen Milchsäurebakterien besonders hochwertig. Wer hat sich nicht schon öfter gefragt, ob die Lobpreisungen mancher Produkte nicht nur Humbug, sondern blanker Hohn sind? Eine Vereinigung namens Foodwatch setzt sich dafür ein, dass Werbe-Slogans, die als Gesundheitsinformationen verkauft werden, nicht unreflektiert von der Bevölkerung wahrgenommen oder schlimmstenfalls angenommen werden. Eine gute Sache, wie ich finde!
Nach eigenen Aussagen ist Foodwatch eine gemeinnützige und unabhängige Organisation, die verbraucherfeindliche
Praktiken der Lebensmittelindustrie entlarven möchte und dafür kämpft, dass Verbraucher ein Recht auf sicheres und
gutes Essen haben. Klar haben sie das, aber wer macht sich dazu im Alltag schon Gedanken? Die Vereinigung, die bereits 2002 gegründet wurde, macht sich natürlich nicht nur Freunde mit ihren
Aktionen. Jeder muss letztendlich selbst entscheiden, ob er von den Informationen Gebrauch machen will, oder nicht. Ich denke, es ist sicher nicht schlecht, die Lebensmittelkonzerne etwas unter
Druck zu setzen. Allzu oft wird mit einem gesundheitlichen Mehrwert geworben, der definitiv nicht vorhanden ist. Aktuell hat Foodwatch übrigens einen „Preis“ verliehen, nämlich den der
dreistesten Werbelüge 2009. Und wer hat gewonnen? Der „goldene Windbeutel“, so der Name des Preises, ging an Danone. Für den besonders gesunden Joghurtdrink, der zwar genauso gesund ist wie
normaler Joghurt, dafür aber doppelt so teuer und dazu noch gezuckert.
Aktion von Foodwatch gegen Gentechnik bei Mc Donald´s
Bildquelle: Foodwatch
In einem Topf Gemüsebrühe zum Kochen bringen und die Graupen (gibt es in jedem
Supermarkt) ca. 20 Minuten kochen lassen. Wer er nicht kennt: Graupen sind polierte Gersten- oder Weizenkörner. Anschließend Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und noch mal fünf Minuten mit
kochen. Je nachdem was man zu hause hat, gibt man anschließend Gemüse dazu (Karotten, Lauch, Brokkoli, Kohl, Zucchini...) und lässt es kurz mitgaren, so dass es weich wird, aber noch Biss hat. Zum
Schluss die Hitze ausmachen, einen Teelöffel Leinöl dazu geben, danach Salz, Pfeffer und Muskat. Auf dem Teller mit einem Klecks Quark oder Creme Fraiche sowie einigen frischen Thymianblättern
anrichten. Fertig ist ein schnelles Abendessen, zu dem auch frisches Baguette mit Kräuterbutter gut passt. Quark und
Leinöl gilt übrigens als enorm gesunde und krebshemmende Lebensmittel-Kombination. Leinöl besitzt von allen Ölen die stärkste
Konzentration an Omega-3-Fettsäuren - es sollte allerdings nie mitgekocht, sondern immer nachträglich hinzugefügt werden.
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